{"id":804,"date":"2012-02-19T23:05:51","date_gmt":"2012-02-19T23:05:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/?p=804"},"modified":"2012-02-19T23:10:30","modified_gmt":"2012-02-19T23:10:30","slug":"koordinative-leistungsvoraussetzungen-im-basketball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/koordinative-leistungsvoraussetzungen-im-basketball\/","title":{"rendered":"Koordinative Leistungsvoraussetzungen im Basketball"},"content":{"rendered":"<p><b><br>\n<\/b><\/p><p align=\"center\"><font size=\"4\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Dokumentenanalyse verschiedener deutscher Leistungssport-Konzeptionen<\/font><\/font><\/p><br>\n<p align=\"center\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">&uuml;ber die Nachwuchsf&ouml;rderung im Basketball<\/font><\/p><br>\n<p align=\"center\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Zum Download: <a href=\"Koord_im_bb.doc\">Word-Dokument<\/a> (129 kb) oder <a href=\"Koord_im_bb.zip\">zip-Datei<\/a> (33 kb)<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\" size=\"2\"><\/font>&nbsp;<\/p> \n<p><\/p><p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">1. Zielstellung<\/font><\/p><font size=\"3\"><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Im Konzept der k&ouml;rperlich-sportlichen Grundausbildung von Kindern und Jugendlichen ist die individuelle (sport)motorische Handlungskompetenz eine bedeutende Zielgr&ouml;&szlig;e. Nach HIRTZ (1995, 102) umfa&szlig;t sie &bdquo;alle wesentlichen Voraussetzungen f&uuml;r ein erfolgreiches motorisches Handeln&ldquo; und wird &bdquo;als Einheit konstitutioneller, koordinativer, konditioneller, kognitiver, motivational-emotionaler und kooperativ-sozialer Komponenten der Regulation motorischer T&auml;tigkeit bestimmt&ldquo;.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Komplexit&auml;t sportlicher Leistungen kommt in den Sportspielen besonders deutlich zum Ausdruck. Neben den psychomoralisch-volitiven Faktoren macht der Auspr&auml;gungsgrad bei den technomotorischen Fertigkeiten (Technik), den taktisch-kognitiven F&auml;higkeiten und Fertigkeiten (Taktik) sowie den konditionell-koordinativen F&auml;higkeiten (<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a>) die eigentliche Spielf&auml;higkeit aus, die sich anschlie&szlig;end in Spielhandlungen niederschl&auml;gt und am Ende die Spielleistung bestimmt (vgl. HOHMANN 1985, 68).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Basketball ist eine situative Sportart und stellt demzufolge hohe Anforderungen an Wahrnehmungs-, Antizipations- und Entscheidungsprozesse, an das situationsad&auml;quate Orientieren, genaue Differenzieren, ausw&auml;hlende Reagieren, an das schnelle Entscheiden und gegebenenfalls zweckm&auml;&szlig;ige Umstellen &ndash; an koordinative Leistungsvoraussetzungen also (vgl. HIRTZ\/SASS 1988, 411-412).<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung war die Frage, in welcher Weise die &bdquo;Komponente <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> der motorischen Handlungskompetenz&ldquo; (HIRTZ 1995, 103) in verschiedenen deutschen Nachwuchs-Leistungssport-Konzeptionen Eingang findet. Anwendungsfelder w&auml;ren zum Beispiel die Talentsuche, Talenterkennung, Talentsichtung, Talentauswahl, Talentf&ouml;rderung und Talentbewahrung. Den Schwerpunkt der Analyse bildeten Dokumente der Basketball-Fachverb&auml;nde, in denen nach Aussagen &uuml;ber die koordinative Ausbildung von Kaderspielern und Kaderspielerinnen geforscht wurde. Der Vollst&auml;ndigkeit halber sind auch Quellen des Deutschen Sportbundes mit einbezogen worden.<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Folgenden <b>Leitfragen<\/b> ging die Untersuchung nach:<\/font> <\/p><br>\n<ol><br>\n<li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Welche begriffliche Form ist in den Konzeptionen f&uuml;r die Vorg&auml;nge der Bewegungskoordination bzw. Bewegungsregulation verwendet worden ?<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Werden koordinative Leistungsvoraussetzungen als Sichtungs-, Trainings- oder\/und Kontrollinhalte (Wettkampfinhalte) beschrieben ?<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Welche Bedeutung wird den koordinativen Leistungsvoraussetzungen f&uuml;r die Basketball- Ausbildung von talentierten Kindern und Jugendlichen beigemessen ?<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Gibt es didaktisch-methodische Hinweise f&uuml;r die Verbesserung koordinativer Leistungsvoraussetzungen im Basketball-Trainings- bzw. &ndash;Wettkampfproze&szlig; ?<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Lassen sich aufeinander bezugnehmende Aussagen &uuml;ber die koordinativen Leistungsvoraussetzungen zwischen den einzelnen Dokumenten etwa in Form eines Spiralcurriculums erkennen (Deutscher Sportbund &reg; Deutscher Basketball Bund &reg; Basketball-Landesverb&auml;nde &reg; Basketball-Bezirksverb&auml;nde &reg; Basketball-Vereine\/-Internate) ?<\/font><\/p><\/li><\/ol><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Das besondere Augenmerk der Untersuchung lag dabei auf dem Altersbereich der 11 &ndash; 15j&auml;hrigen Talente (D-\/C-Jugend im Basketball), die als sogenannte D-Kader in der F&ouml;rderung vor allem der Bezirks- und Landesverb&auml;nde, z.T. auch schon des Bundesfachverbandes (D\/C- und C-Kader) stehen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Um Zusendung ihrer g&uuml;ltigen Leistungssport-Konzeptionen bzw. Rahmentrainingspl&auml;ne waren in diesem Zusammenhang Ende Juni 1997 die Verb&auml;nde Deutscher Basketball Bund, Basketball-Verband Baden-W&uuml;rttemberg, Bayerischer Basketball-Verband, Berliner Basketball Verband, Hessischer Basketball-Verband, Nieders&auml;chsischer Basketball-Verband, Basketball-Verband Rheinland-Pfalz und Westdeutscher Basketball-Verband gebeten worden. Die genannten Landesverb&auml;nde repr&auml;sentieren die in den letzten zehn Jahren bei Bundessichtungsturnieren, den Bundesjugendtreffen und Bundesjugendlagern des Deutschen Basketball Bundes, erfolgreichsten Verb&auml;nde (Plazierungen und Kader-Nominierungen).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Quellen des Deutschen Sportbundes wurden als &uuml;berfachliche Richtlinien mit Grundsatz- und Vorgabecharakter verstanden und dienten als Erg&auml;nzung. Mit ihnen beginnt die Dokumentenanalyse.<\/font><\/p><\/font><b><br>\n<\/b><p align=\"justify\">&nbsp;<\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">2. Dokumentenanalyse<\/font><\/p><font size=\"3\"><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bereits in seiner Grundsatzerkl&auml;rung &bdquo;<b>Kinder im Leistungssport<\/b>&ldquo; aus dem Jahre 1983 fordert der <i><b>DEUTSCHE SPORTBUND (DSB)<\/b><\/i>, die &bdquo;gesamten motorischen Anlagen, die personalen F&auml;higkeiten &hellip; des Kindes &hellip; im Sport zu f&ouml;rdern. Eine zu fr&uuml;he Spezialisierung in einzelnen Sportarten oder &ndash;disziplinen und auf eng begrenzte motorische Fertigkeiten mu&szlig; dabei vermieden werden&ldquo; (Deutscher Sportbund, Hrsg., Kinder im Leistungssport 1983, 4). Mit Kindern sind M&auml;dchen bis ca. 12 und Jungen bis ca. 13 Jahren gemeint, die mehrmals w&ouml;chentlich ein langfristig geplantes und organisiertes Training zur systematischen Leistungssteigerung betreiben und regelm&auml;&szlig;ig an Wettk&auml;mpfen teilnehmen (S. 3). &bdquo;Inhalte und Methoden des Trainings m&uuml;ssen kindgem&auml;&szlig; sein; Bewegungsvielfalt und eine vielseitige konditionelle Ausbildung haben Vorrang vor einer fr&uuml;hen Spezialisierung&ldquo; (S. 5).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In seiner Erkl&auml;rung &bdquo;<b>Belastbarkeit und Trainierbarkeit im Kindesalter<\/b>&ldquo; stellt der DSB fest, da&szlig; sich das Kind &bdquo;in den prinzipiellen Reaktionen seines Bewegungsapparates und seiner inneren Organe nicht vom Erwachsenen&ldquo; unterscheidet. Und weiter: &bdquo;Gleichwohl bestehen teilweise quantitative und bis zu einem gewissen Grad auch qualitative Unterschiede im Verh&auml;ltnis Reiz-Reizantwort&ldquo; (Deutscher Sportbund, Hrsg., Belastbarkeit und Trainierbarkeit im Kindesalter 1989, 4). &bdquo;Dem Kind sollte Gelegenheit geboten werden, alle wichtigen motorischen Eigenschaften zu &uuml;ben und zu verbessern, um sich diejenigen Sportformen aussuchen zu k&ouml;nnen, die seinen F&auml;higkeiten, Bed&uuml;rfnissen und Neigungen am besten entsprechen. Eine zu fr&uuml;he Spezialisierung, d.h. zu fr&uuml;he Festlegung &hellip; unter Durchf&uuml;hrung lediglich eines sportartspezifischen Trainings, ist zu vermeiden&ldquo; (S. 4-5). Gesundheitlich negative Aspekte in Form von Verletzungen oder Sch&auml;digungen &ndash; aus orthop&auml;discher wie internistischer Sicht &ndash; k&ouml;nnen in Erscheinung treten, wenn &bdquo;die mit hohem zeitlichen Aufwand betriebene einseitige k&ouml;rperliche Belastung im Leistungssport andere motorische Beanspruchungsformen, die auch zur gesundheitlichen Selbstverwirklichung geh&ouml;ren, zu kurz kommen lassen&ldquo; (S. 6). Aus trainingsphysiologischer Sicht ist das Kind im Gegensatz zum Erwachsenen hinsichtlich seiner motorischen Eigenschaften wesentlich weniger spezialisiert bzw. vielseitiger. Das Training sollte daher &bdquo;&uuml;berwiegend in komplexer Form ablaufen&ldquo; (S. 9). &bdquo;Im Vordergrund des Trainings stehen beim Kind die koordinativen F&auml;higkeiten. Mit dem Erlernen m&ouml;glichst vielseitiger Bewegungsmuster sollte fr&uuml;h begonnen werden, um die Basis f&uuml;r sp&auml;tere Lernphasen zu bilden. Dabei ist auf ein breites Bewegungsangebot mehr Wert zu legen als auf eine Intensivierung der Kenntnisse in Einzelsportarten. Hier werden bisher die in den Kindern vorhandenen M&ouml;glichkeiten in der Schule und im dar&uuml;ber hinausgehenden sportlichen Training nicht ann&auml;hernd ausgesch&ouml;pft&ldquo; (S. 10).<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Talentsuche und Talentf&ouml;rderung stellen f&uuml;r den DSB in seiner Schrift &bdquo;<b>Grunds&auml;tze f&uuml;r die Kooperation zur<\/b> <b>F&ouml;rderung des Leistungssports<\/b>&ldquo; (vgl. Deutscher Sportbund, Hrsg., 1990, 7) die Grundlage f&uuml;r den Spitzensport dar. Hierf&uuml;r ist eine durchg&auml;ngige Schulungsstruktur &ndash; ausgehend von der Bundesebene &uuml;ber die Landes-, Bezirks-, Vereins- bis zur Schulebene &ndash; und ein von allen &bdquo;Kooperationspartnern&ldquo; anzustrebender systematischer Trainingsaufbau sicherzustellen (S. 7). &bdquo;Allgemeine Kriterien (f&uuml;r die Talentsuche, Anm. d. Verf.) k&ouml;nnen sein: &hellip;, Bewegungsbegabung, vielf&auml;ltige Bewegungserfahrungen sowie Lern- und Leistungsfortschritte in einer bestimmten Zeiteinheit&ldquo; (S. 8). Als Ma&szlig;nahmen der Talentsuche werden u.a. auch sportmotorische Tests genannt (S. 9). Auch &bdquo;Wettkampfplanung und Wettkampfsystem d&uuml;rfen keine zu fr&uuml;he Spezialisierung erzwingen, sondern m&uuml;ssen zun&auml;chst sportartgerichtete Vielseitigkeit im Training offenhalten&ldquo; (S. 21).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In seinen &bdquo;<b>Anforderungen an das Nachwuchskonzept des Deutschen Sportbundes und dessen<\/b> <b>Realisierung<\/b>&ldquo; formuliert der DSB: &bdquo;Die Spitzenverb&auml;nde (im vorliegenden Untersuchungsfall der Deutsche Basketball Bund, Anm. d. Verf.) stellen f&uuml;r die Kader D\/C &ndash; D3 detaillierte Rahmentrainingspl&auml;ne zur Verf&uuml;gung, die auch die Fragen nach den Trainingsstrukturen beantworten. Dabei ist eine zu fr&uuml;he Spezialisierung in Training und Wettkampf zu vermeiden. Dagegen kann mit einer optimalen Entwicklung der allgemeinen sportartgerichteten und sportartspezifischen koordinativen F&auml;higkeiten im Grundlagen- und Aufbautraining nicht fr&uuml;h genug begonnen werden. Allgemein vielseitige und sportartenorientierte komplexe Grundausbildung bieten bessere Voraussetzungen f&uuml;r eine sp&auml;tere Leistungsentwicklung von Talenten&ldquo; (Deutscher Sportbund, Hrsg., Talent- und Nachwuchsf&ouml;rderung im Leistungssport 1991, 4). Die Rahmentrainingspl&auml;ne m&uuml;ssen &bdquo;curricularen Anspr&uuml;chen gerecht werden und auch flankierende Kontrolltests beinhalten&ldquo; (S. 10) sowie &bdquo;wissenschaftlich fundiert&ldquo; sein (S. 13).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">&bdquo;Die Inhalte des Trainings oder der &Uuml;bungsstunden orientieren sich hier (in Verein und Schule, Anm. d. Verf.) weitgehend sportart&uuml;bergreifend auf der Basis einer m&ouml;glichst breiten Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften wie auch der koordinativen Bewegungserfahrungen&ldquo; (S. 6). Diese Aussage gilt vor allem f&uuml;r die Talenterfassung der sog. E-Kader (9-11 Jahre). &bdquo;In den D1 &ndash; D4-Kadern findet das spezielle <u>Grundlagen<\/u>&ndash; (D1 + D2) und <u>Aufbautraining<\/u> (D3 + D4) statt, das neben der Weiterentwicklung allgemeiner konditioneller und koordinativer F&auml;higkeiten dann auch zunehmend die technomotorische Entwicklung in einer Spezialsportart in den Mittelpunkt des Trainings r&uuml;ckt&ldquo; (S. 7). Zu den Kaderkriterien\/Talentkriterien der Auswahl geh&ouml;ren auch Punkte wie &bdquo;F&auml;higkeit zu taktisch richtigem Handeln&ldquo;, &bdquo;Sportmotorische Eigenschaften&ldquo; oder &bdquo;Lernf&auml;higkeit&ldquo; (S. 9).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bei den Wettkampfsystemen wird eine zu fr&uuml;he Spezialisierung beklagt. &bdquo;Je fr&uuml;her ein Wettkampfsystem spezialisiert wird, um so fr&uuml;her wird im Training spezialisiert; &hellip;&ldquo; (S. 14). Als Problem f&uuml;r die Neugestaltung der Wettkampfsysteme werden nicht nur die bestehenden Verbandsstrukturen gesehen sondern auch die fehlenden wissenschaftlichen Begr&uuml;ndungen der f&uuml;r eine Sportart im jeweiligen Altersabschnitt leistungs- und entwicklungsbestimmenden Inhalte. &bdquo;Es bleibt jeweils zu pr&uuml;fen, ob die f&uuml;r die jeweilige Altersstufe angesetzten Zusatzaufgaben auch wirklich z.B. die erh&ouml;hten Anforderungen der <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> beinhalten oder ob nur zus&auml;tzlich Parameter der physischen Leistungsf&auml;higkeit hinzugef&uuml;gt wurden&ldquo; (S. 14). Weiterhin bleibt die Frage, &bdquo;ob Steigerungen des Schwierigkeitsgrades der Lern- und Koordinationsaufgaben in einer sinnvollen aufsteigenden Linie innerhalb der Wettkampfsysteme eingebaut werden k&ouml;nnen&ldquo; (S. 14).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bei den Wettkampfprogrammen auf Schulebene sollten die bisherigen Anforderungen &bdquo;so erg&auml;nzt und ver&auml;ndert werden, da&szlig; die <u>Entwicklung der allgemeinen motorischen Grundlagen<\/u> abgepr&uuml;ft werden&ldquo; kann. Dies h&auml;tte zur Folge, &bdquo;da&szlig; im Sportunterricht die nicht sportartspezifischen Elemente intensiver geschult werden m&uuml;ssen&ldquo; (S. 15).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Einen gr&ouml;&szlig;eren Raum nimmt in der genannten Quelle die &bdquo;Sportartgerichtete Vielseitigkeit in Training und Wettkampf&ldquo; ein (S. 19-21). Dies wird &bdquo;vor allem im D1\/D2-Bereich und vor allem f&uuml;r die sportartspezifischen Koordinationsf&auml;higkeiten&ldquo; postuliert (S. 19). Bez&uuml;glich des Streits &bdquo;Vielseitigkeit versus Fr&uuml;hspezialisierung&ldquo; lie&szlig;en umfangreiche Erfahrungen aus der Praxis, Untersuchungen und Vergleiche aus der ehemaligen DDR und wenige wissenschaftliche Experimente die Schlu&szlig;folgerung zu, &bdquo;den langfristigen Leistungsaufbau so zu gestalten, da&szlig; eine Verl&auml;ngerung der Anstiegsphase der Leistungsentwicklung &uuml;ber das bisherige Ma&szlig; hinaus gew&auml;hrleistet wird&ldquo; (S. 20). &bdquo;Tatsache ist, da&szlig; die nachweisbare Forcierung insbesondere der spezifischen Belastungsanforderungen im Grundlagen- und Aufbautraining de facto zu einer Verk&uuml;rzung der Ausbildungszeit f&uuml;hrt&ldquo; (S. 20). In Anlehnung an MARTIN 1991 (vgl. auch MARTIN u.a. 1994) wird eine Verschiebung von den quantitativen Komponenten der Belastungsanforderung hin zu den eher qualitativen Belastungssteigerungen im Kinder- und Jugendtraining diskutiert. Ohne ein erhebliches Mehr an Zeitaufwand k&ouml;nnten die geforderten Beanspruchungssteigerungen durch: &bdquo;1. die kontinuierliche Steigerung des Schwierigkeitsgrades der Lern- und Koordinationsanforderungen; 2. die gr&ouml;&szlig;ere Verdichtung der Lern- und Koordinationsanforderungen; 3. die kontinuierliche Verbesserung der inter- und intramuskul&auml;ren <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> mit dem Ziel der Erh&ouml;hung der Kraftbildungsgeschwindigkeit der Muskulatur bei geringen Widerst&auml;nden&ldquo; (S. 21) realisiert werden.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die &bdquo;<b>Leistungssport-Konzeption 1993-1996<\/b>&bdquo;<b> <\/b>des DSB betont ausdr&uuml;cklich, da&szlig; Begabtenf&ouml;rderung auch die konsequente Einbindung von sportwissenschaftlicher Forschung ben&ouml;tigt (vgl. Deutscher Sportbund, Hrsg., Leistungssport-Konzeption 1993-1996, 1992, 9). Die inhaltliche Orientierung der Nachwuchsf&ouml;rderung &bdquo;soll an einer m&ouml;glichst breiten Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften wie auch der koordinativen Bewegungserfahrung mit Mindestanforderungen (nicht Maximalanforderungen) ausgerichtet sein und als kindgem&auml;&szlig;es Eignungs- und Talenterkennungstraining durchgef&uuml;hrt werden&ldquo; (S. 34). Zu diesem Zweck sind die Wettkampfsysteme neu zu gestalten bzw. entscheidend zu ver&auml;ndern, &bdquo;um entsprechende Anpassungen des Trainingsprozesses im Sinne eines alters- und entwicklungsm&auml;&szlig;igen langfristigen Trainingsaufbaus sicherzustellen&ldquo; (S. 35).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die im Nationalen Spitzensport-Konzept des DSB von 1992 festgelegten Eckpunkte werden im j&uuml;ngsten &bdquo;<b>Nachwuchs-Leistungssport-Konzept<\/b>&ldquo; von 1997 detailliert und pr&auml;zisiert. Einbezogen sind darin die &Uuml;berlegungen und Ergebnisse der oben bereits besprochenen DSB-Grundsatzpapiere.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Eine an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte hochwertige Ausbildung und F&ouml;rderung im Nachwuchsbereich ist unabdingbar, sollen pers&ouml;nliche Spitzenleistungen im H&ouml;chstleistungsalter der Erwachsenen erbracht werden (vgl. Deutscher Sportbund, Hrsg., Nachwuchs-Leistungssport-Konzept 1997, 6). Nach Ansicht des DSB entspricht das Niveau der bedeutsamen Leistungsvoraussetzungen der Nachwuchssportler\/-innen in manchen Sportarten allerdings nicht mehr den Anforderungen f&uuml;r sp&auml;tere Erfolge. Sportliche Spitzenleistungen k&ouml;nnen aber &bdquo;nur dann erreicht werden, wenn die erforderlichen physischen, techno-motorischen und psychisch-affektiven Grundlagen bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt werden. Das erfordert, die Besonderheiten im Entwicklungsproze&szlig; der Kinder und Jugendlichen zu beachten und den Trainingsproze&szlig; entsprechend &hellip; systematisch und altersgerecht zu gestalten&ldquo; (S. 9). Nachwuchstraining mu&szlig; perspektivischen Charakter haben. &bdquo;In seinem Verlauf werden Leistungsvoraussetzungen f&uuml;r die weitere sportliche Entwicklung akzentuiert und Voraussetzungen f&uuml;r die weitere Erh&ouml;hung der Trainingsanforderungen und der Belastbarkeit geschaffen&ldquo; (S. 9).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">&bdquo;Bis zum Abschlu&szlig; der geschlechtlichen Reife, der Pubeszenz, erhalten folgende Entwicklungsrichtungen eine deutlich h&ouml;here Wichtung:<\/font><\/p><br>\n<blockquote><br>\n<ul><br>\n<li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Rechtzeitige Ausbildung bewegungsregulierender (koordinativ-technischer) Leistungsvoraussetzungen zur Vorbereitung und Auspr&auml;gung des sporttechnischen K&ouml;nnens und des technischen und technisch-taktischen Repertoires in der erforderderlichen Breite,<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Fr&uuml;hzeitige Entwicklung neuromuskul&auml;rer Leistungsvoraussetzungen zur Ausbildung zyklischer und azyklischer Schnelligkeits- und Schnellkraftleistungen in Verbindung mit der Koordinationsstruktur sportartgerichteter Handlungsabl&auml;ufe,<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Vielseitige athletische Vorbereitung zur Entwicklung h&ouml;herer Basisleistungen und zur Steigerung der Belastbarkeit entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Sportart&ldquo; (S. 10).<\/font><\/p><\/li><\/ul><\/blockquote><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Als Ma&szlig;nahmen der Talentsuche werden u.a. genannt: Sportmotorische Tests und &Uuml;berpr&uuml;fungen, auch in Wettbewerbsform (z.B. Vielseitigkeitswettbewerbe) sowie &bdquo;Gr&ouml;&szlig;ensichtungen&ldquo; f&uuml;r Sportarten mit relativ gro&szlig;er Abh&auml;ngigkeit von konstitutionellen Voraussetzungen (S. 11).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Spitzenfachverb&auml;nde sind nicht nur verpflichtet, Rahmentrainingspl&auml;ne als Entwicklungskonzepte f&uuml;r einzelne Trainingsetappen mit etappenspezifischen Zielen und Aufgaben, trainingsmethodischen Leitlinien und &Uuml;berpr&uuml;fungsprogrammen zu erarbeiten, sondern auch Anforderungsprofile und Kaderkriterien insbesondere f&uuml;r die Ausbildung der relevanten Leistungsvoraussetzungen zu erstellen (S. 11, 16).<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In der Struktur des langfristigen Trainings- und Leistungsaufbaus folgt auf die Allgemeine Grundausbildung (Talentsuche) die erste Etappe des Nachwuchstrainings, ein 3-4j&auml;hriges Grundlagentraining der D1-\/D2-Kader, mit einer vielseitigen sportartgerichteten Ausbildung. &bdquo;Als Lern- und Eignungserkennungstraining zielt es darauf ab, grundlegende und sportartspezifische Leistungsvoraussetzungen unter Nutzung der entwicklungsgem&auml;&szlig;en Spezifika, insbesondere bewegungsregulierende und neuromuskul&auml;re Leistungsvoraussetzungen, herauszubilden&ldquo; (S. 12).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die zweite Etappe des Nachwuchstrainings mit einer vielseitigen sportartspezifischen Ausbildung (Anfangsspezialisierung) ist das 3-4j&auml;hrige Aufbautraining der D3-\/D4- und eventuell D\/C- oder C-Kader. Ziele sind hier u.a. die Steigerung des Niveaus allgemeiner und spezieller Leistungsvoraussetzungen wie Feinkoordination sportartspezifischer Bewegungshandlungen oder Erweiterung der technisch-taktischen Handlungsf&auml;higkeit (S. 13).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Training und Wettkampf stehen in enger gegenseitiger Wechselwirkung, wobei Wettk&auml;mpfe Trainings- und Kontrollfunktion besitzen. Insbesondere im Grundlagen- aber auch im Aufbautraining sollten trainierbare Leistungsvoraussetzungen zu Wettkampfinhalten angehoben werden. &bdquo;Neben der Bewertung der spezifischen Leistung sind allgemeine und spezielle Leistungsvoraussetzungen zu ermitteln, um so ihre perspektivisch bedeutsame Herausbildung zu unterst&uuml;tzen&ldquo; (S. 15). Die konzeptionelle Verantwortung hierf&uuml;r tragen wiederum die Spitzenfachverb&auml;nde durch Rahmenkonzeptionen und Rahmentrainingspl&auml;ne. Entscheidende Bedeutung wird neben der Richtlinienkompetenz der Spitzenfachverb&auml;nde (f&uuml;r die Sportart Basketball ist dies der Deutsche Basketball Bund, Anm. d. Verf.) der Abstimmung mit den Landesfachverb&auml;nden &uuml;ber inhaltlich-methodische Leitlinien f&uuml;r den gesamten Trainings- und Leistungsaufbau zukommen (S. 50).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Es folgen die fachspezifischen Analysen der Basketball-Leistungssport-Konzeptionen, beginnend mit denen des Deutschen Basketball Bundes und daran anschlie&szlig;end in alphabetischer Reihenfolge diejenigen der Landesfachverb&auml;nde.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Der <i><b>DEUTSCHE BASKETBALL BUND (DBB)<\/b><\/i> als Spitzenfachverband besitzt drei unterschiedliche Leistungssport-Konzeptionen f&uuml;r den Nachwuchsbereich, unter ihnen zwei getrennte Spielkonzeptionen f&uuml;r die weiblichen und m&auml;nnlichen Nationalkader.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Mit der gemeinsamen &bdquo;<b>Rahmentrainingskonzeption f&uuml;r Kinder und Jugendliche im Leistungssport<\/b>&ldquo; legt der DBB in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) und dem Basketball-Verband Baden-W&uuml;rttemberg (BBW) ein umfassendes Werk zur athletischen, technischen und taktischen Ausbildung von Basketballspielerinnen und &ndash;spielern vor (Vgl. Seite 10ff. dieser Analyse).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">CLAUSS nennt seine &bdquo;<b>Konzeption f&uuml;r den C-Kader weiblich<\/b>&ldquo; (Kadettinnen\/Juniorinnen) ein &bdquo;Nachschlagewerk &uuml;ber die Struktur und Inhalte der Talentf&ouml;rderung der DBB Jugendkadermannschaften im weiblichen Bereich&ldquo; (Deutscher Basketball Bund, Hrsg., CLAUSS: Konzeption 1994\/95. C-Kader weiblich. Kadettinnen\/Juniorinnen. Hagen 1994, 4).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Als Leitideen formuliert CLAUSS u.a., da&szlig; &bdquo;jeder Spieler im Wettkampf alle seine Fertigkeiten und F&auml;higkeiten situationsgem&auml;&szlig; und variabel anwenden k&ouml;nnen&ldquo; mu&szlig;, da&szlig; sich die Leistungssteuerung an der Entwicklung der Spielf&auml;higkeit orientieren soll, eine vielseitige athletische Ausbildung &ndash; z.B. auch durch alternative Sportarten &ndash; sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht anzutreben ist und die Planung langfristig zu erfolgen hat (S. 5).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Im Rahmen der Talentf&ouml;rderung umfa&szlig;t Stufe 1 die Grundausbildung der unter 10j&auml;hrigen Kinder in den Mini-Gruppen. Das Grundlagentraining folgt auf F&ouml;rderstufe 2 f&uuml;r die 10-12j&auml;hrigen Minis und D-Jugendlichen. Ein erster Teil des Aufbautrainings findet auf F&ouml;rderstufe 3 mit den 12-14j&auml;hrigen in der D- und C-Jugend (D1-\/D2-Kader der Landesverb&auml;nde) statt, w&auml;hrend der zweite Teil des Aufbautrainings (F&ouml;rderstufe 4) mit den 14-16j&auml;hrigen in der C- und B-Jugend (D3-\/D4-Kader der Landesverb&auml;nde) abl&auml;uft. Die letztgenannte Altersgruppe kann auf F&ouml;rderstufe 5 auch bereits vom Leistungstraining in der C-\/B-Jugend (D\/C-Aufbaukader des Bundesverbandes) betroffen sein (S. 6).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Weitere 105 Seiten dieser DBB-Quelle befassen sich ausschlie&szlig;lich mit der Spielkonzeption des weiblichen C-Kaders im taktischen und strategischen Bereich, wobei eine Vielzahl von Verteidigungs- und Angriffsma&szlig;nahmen erl&auml;utert werden. Auf die <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> als Komponente der motorischen Handlungskompetenz im Sportspiel Basketball &ndash; sicherlich auch ein &bdquo;Inhalt der Talentf&ouml;rderung&ldquo; &ndash; wird weiterhin nicht n&auml;her eingegangen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die &bdquo;<b>Spielkonzeption der m&auml;nnlichen Jugend<\/b>&ldquo; im DBB stellen WEHNER\/K&Auml;MPF vor (Deutscher Basketball Bund, Hrsg., WEHNER\/K&Auml;MPF: Leistungssportkonzept Jugend. Hagen 1995). In einem Vorwort zu diesem Leistungskonzept zeigen sich Roland Geggus, DBB-Pr&auml;sident, und Ingo-Rolf Weiss, DBB-Vizepr&auml;sident f&uuml;r Jugend und Schulsport, erfreut dar&uuml;ber, da&szlig; mit diesem Werk die &bdquo;leistungssportlichen Grundlagen und Zukunfts&uuml;berlegungen f&uuml;r den Leistungssport Basketball im Bereich Jugend umfassend&ldquo; dargestellt werden.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Unter den &bdquo;Allgemeinen Voraussetzungen&ldquo; der &bdquo;Team-Mann-Mann-Verteidigung&ldquo; steht: &bdquo;Die F&auml;higkeit, in der Verteidigung zu <u>denken<\/u> ist wesentlich. &hellip; Das <u>Lesen<\/u> der Offense ist Teil dieser F&auml;higkeit, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Konzentration&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&amp;quot;Konzentriere dich auf das Spiel!&amp;quot; Ein immer wieder geh&ouml;rter Trainerspruch. Nur: Wie geht das eigentlich, was ist Konzentration &uuml;berhaupt? In der Mathematik versteht man unter konzentrischen Kreisen eine Anzahl von unterschiedlich gro&szlig;en Kreisen, die einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. &Uuml;bertragen auf den Sport bedeutet das: All meine Aufmerksamkeit ist auf die gleiche Sache gerichtet - das Basketballspiel. Nicht auf die Zuschauer, nicht die Schiedsrichter, nicht den Trash-Talk der Gegenspieler. H&ouml;ren, Sehen, F&uuml;hlen, Denken, Handeln --&amp;amp;gt; alles und ausschlie&szlig;lich mit Brennpunkt auf den roten Ball und den Ring, in den er fallen soll. Das ist z.B. auch der Grund, warum hochkonzentrierte Spieler h&auml;ufig sogar Zurufe ihres Trainers nicht wahrnehmen. Jede Besch&auml;ftigung mit etwas anderem beeintr&auml;chtigt deine Konzentration auf das Spiel und damit auch deine Leistung, etwa so wie die Leistung eines Computers sinkt, wenn er mehrere Programme gleichzeitig ausf&uuml;hren muss. Das ist leichter gesagt als getan und verlangt einen starken Willen. Aber man kann daran arbeiten und mit jedem kleinen Schritt in diese Richtung steigt der Erfolg auf dem Spielfeld. Nur mit dieser F&auml;higkeit zur totalen Kozentration kannst du auch aus kritischen Situationen als Gewinner hervorgehen!&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/konzentration\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Konzentration<\/a> darauf ist ein Mu&szlig;. Die Frage: <u>Was will der Gegner jetzt &uuml;berhaupt tun?<\/u> sollte von jedem jederzeit gestellt werden&ldquo; (S. 15, unterstrichener Text im Original in Anf&uuml;hrungszeichen, Anm. d. Verf.). Angesprochen ist hier die F&auml;higkeit zur <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Antizipation&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das ist ein Lieblingswort aller Trainer und das Markenzeichen eines guten Spielers. Kannst Du antizipieren (vorausahnen), was als n&auml;chstes passieren wird? Niemand wei&szlig; es, aber es lohnt sich, dar&uuml;ber nachzudenken und sich auf alle M&ouml;glichkeiten vorzubereiten. Beispielsweise wird auf einen Rebound wahrscheinlich ein Outlet-Pass zur Seite folgen. Vielleicht auch nicht, aber ihn zu antizipieren und m&ouml;glicherweise abzufangen, zeichnet einen cleveren Spieler aus. Es gibt unendlich viele Situationen, die sich in einem Basketballspiel ereignen k&ouml;nnen, und je mehr davon Du erahnen kannst, desto besser spielst Du. Versuche st&auml;ndig, mitzudenken und Dich in die Lage Deiner Gegenspieler zu versetzen und ihre Gedanken zu erraten: &amp;quot;Was kann er jetzt machen? Was wird er wahrscheinlich machen? Was w&uuml;rde ich an seiner Stelle tun?&amp;quot; Sei im Kopf schneller und versuche, immer einen Schritt voraus zu denken.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/antizipation\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Antizipation<\/a>, einem Element der koordinierten Handlungsregulation. Unter den St&auml;rken dieser Mann-Mann-Verteidigung liest man: &bdquo;Flexibilit&auml;t und Variabilit&auml;t sind ein wesentliches Merkmal dieser Defense&ldquo; (S. 16). Einige Grundprinzipien der Verteidigung lassen Bez&uuml;ge zu verschiedenen koordinativen Leistungsvoraussetzungen erkennen. &bdquo;Der Ball mu&szlig; zu jeder Zeit gesehen werden. &hellip; In komplexen Situationen kommt dem Sehen des Balles entscheidende Bedeutung zu&ldquo;, &hellip; . Und an anderer Stelle: &bdquo;Jeder Spieler mu&szlig; jederzeit bereit sein zu reagieren. Eine stabile, gut balancierte aggressive Grundhaltung ist die Voraussetzung f&uuml;r jede individuelle und kollektive Verteidigungsf&auml;higkeit&ldquo;. &bdquo;Ein excellentes Verteidigungs-Team kommt mit einem Minimum an pl&ouml;tzlichen Korrekturen aus durch st&auml;ndiges Antizipieren und Angleichen an die Situation&ldquo;, wobei ein permanentes, stufenweises Regulieren der Feldpositionen notwendig ist (S. 18).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Auf den folgenden 75 Seiten dieses Konzepts (S. 22-97) werden spezielle Verteidigungs-Taktiken und &ndash;Techniken (Halb-Feld-Mann-Mann-Verteidigung, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Blockbek&auml;mpfung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die richtige Blockbek&auml;mpfung ist eine der schwierigsten Verteidigungsaufgaben. Es beginnt damit, dass jeder Block rechtzeitig - d.h. bevor er steht - LAUT angesagt wird (&amp;quot;Block rechts\/links&amp;quot;). Der Spieler, der geblockt werden soll, muss sich bewegen, um eine optimale Stellung des Blocks zu verhindern. Nun gibt es drei Grundm&ouml;glichkeiten, den Block zu umgehen: 1. &Uuml;ber den Block gehen\/k&auml;mpfen = zwischen Block und Gegenspieler bleiben. Gefahr: Du bleibst im Block h&auml;ngen 2. Durchgleiten = hinter dem Blocksteller vorbeigehen. Gefahr: es entsteht ein Wurfschirm 3. Switch = die Verteidiger wechseln die Angreifer. Gefahr: der Blocksteller rollt ab und hat den geblockten Spieler auf dem R&uuml;cken, es eine 2:1-Situation. Mismatches m&ouml;glich. Welche dieser M&ouml;glichkeiten Du anwendest, h&auml;ngt zun&auml;chst von der Spielsituation ab. An der Mittellinie kannst Du problemlos durchgleiten, gegen einen guten Sch&uuml;tzen in einer korbgef&auml;hrlichen Entfernung ist es dagegen das falsche Rezept. Switchen ist eine gef&auml;hrliche Sache, wenn der Blocksteller gut abrollt, au&szlig;erdem k&ouml;nnen &amp;quot;Mismatches&amp;quot; (sprich: &amp;quot;missm&auml;tsch&amp;quot;) entstehen, wenn durch den Wechsel pl&ouml;tzlich ein &amp;quot;Kleiner&amp;quot; einen &amp;quot;Gro&szlig;en&amp;quot; decken muss und umgekehrt. Eine sehr effektive Art der Blockbek&auml;mpfung ist das sogenannte &amp;quot;help and recover&amp;quot; (&amp;quot;Helfen und zur&uuml;ck&amp;quot;), wobei der Verteidiger des Blockstellers den Freigeblockten Spieler kurz attackiert (Switch ant&auml;uschen, &amp;quot;Fake switch&amp;quot;), bis sein Mitspieler &uuml;ber den Block gegangen ist, um dann schnellstens wieder seinen urspr&uuml;nglichen Gegenspieler aufzunehmen. Beim &amp;quot;Jump Switch&amp;quot; machst Du zum Helfen einen aggressiven Verteidigungssprung in die Bahn des Dribblers, um ihn m&ouml;glichst zur Ballaufnahme zu zwingen oder ihn zumindest kurz aufzuhalten, im g&uuml;nstigsten Fall begeht er ein Offensivfoul. Um diesen &amp;quot;Jump switch&amp;quot; schnell und ohne Foul ausf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, musst Du Dich schon fr&uuml;hzeitig zu der Seite des Blockstellers bewegen, an der der Dribbler vorbeigehen soll. Nach dem &amp;quot;Jump&amp;quot; kann man entweder switchen, den Ballbesitzer doppeln oder als &amp;quot;help and recover&amp;quot; den urspr&uuml;nglichen Mann wieder aufnehmen, das muss der Trainer (schon im Training!) entscheiden.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/blockbekaempfung\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Blockbek&auml;mpfung<\/a>, Double-Teams, <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Ausboxen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine alte Basketballweisheit sagt: wer die Bretter kontrolliert, kontrolliert das Spiel. Und doch raufen sich bis in die h&ouml;chsten Spielklassen Coaches in jedem Spiel die Haare, weil ihre Spieler beim Rebound mal wieder nicht ausgeblockt haben. Offensivrebounds kommen selten zustande, weil ein Angreifer sich besonders clever verhalten hat. Fast immer liegt es daran, dass ein Verteidiger schlicht und ergreifend vergessen hat, seinen Gegenspieler auszublocken. Dabei ist Ausblocken wirklich keine Kunst, der Fehler liegt, wie so oft, im Kopf! Du musst bei jedem Wurf daran denken, auch wenn Dein Gegner vermeintlich viel zu weit weg vom Korb steht. Wieviele Rebounds sind schon weit &uuml;ber Deinen Kopf weggesprungen und Deinem Gegenspieler in die Arme, nur weil Du nicht ausgeblockt hast. Die K&ouml;rperhaltung beim Ausblocken entspricht der Verteidigungsstellung: Knie gebeugt, F&uuml;&szlig;e mindestens Schulterbreite, Oberk&ouml;rper aufrecht, die H&auml;nde befinden sich auf Ohrh&ouml;he. Das Allerwichtigste ist, dass Du beim Wurf nicht dem Ball hinterher schaust, sondern Deinen Gegenspieler beobachtest: &amp;quot;Geht er zum Rebound? Zu welcher Seite geht er?&amp;quot; Meistens hat er keine Zeit zum T&auml;uschen, sondern l&auml;uft geradewegs zum Korb. Alles was Du tun musst, ist, ihm den Weg zu versperren und ihn &amp;quot;auf den R&uuml;cken zu nehmen&amp;quot;. Ausblocken hei&szlig;t Kontakt aufnehmen, Du musst Deinen Gegenspieler im R&uuml;cken sp&uuml;ren, aber halte Deinen Oberk&ouml;rper unbedingt aufrecht, sonst sieht es aus, als h&auml;ttest Du ihn unterlaufen. Der aufrechte Oberk&ouml;rper hat auch den Vorteil, dass der Angreifer nicht mehr richtig springen kann, und wenn er es tut, wird es sein Foul werden. Mit gebeugten Knien und aufrechtem Oberk&ouml;rper kannst Du auch wesentlich gr&ouml;&szlig;ere und schwerere Angreifer ausblocken. Es gibt verschiedene Ansichten, welche Beinarbeit man bei der Drehung zum Ausblocken anwenden soll. Ich denke, es spielt keine Rolle; nimm ihn auf den R&uuml;cken, wie Du das machst ist egal, Hauptsache ist, er kommt nicht an Dir vorbei!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/ausboxen\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Ausboxen<\/a>) behandelt.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Besondere Merkmale der DBB-Angriffskonzeption (Fast Break-Angriff auf S. 99-112, Motion-Angriff gegen Mann-Mann-Verteidigung auf S. 113-133, Doppel Low-Angriff gegen Ball-Raum-Verteidigung auf S. 135-159) sind aus der Sicht der Bewegungskoordination und Handlungsregulation das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff beim Fast Break (Transition, S. 111), das Lesen der Verteidigung und damit situationsad&auml;quate Reagieren in der Offensive (z.B. durch Schaffen von &Uuml;berzahlverh&auml;ltnissen oder die Aufrechterhaltung einer Floor-Balance im Angriff) verbunden mit der F&auml;higkeit, selbst&auml;ndig m&ouml;glichst optimale L&ouml;sungen f&uuml;r bestimmte Standardsituationen zu finden (S. 115). &bdquo;Die Spieler m&uuml;ssen eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, die den Situationen angemessen sind&ldquo; (S. 137). Von den Spielern werden u.a. folgende technisch-taktische Voraussetzungen (Grundelemente) verlangt: T&auml;uschungen zu beherrschen und anzuwenden, Gegnerkontakt aufzunehmen und auszunutzen, durch korrekte Fu&szlig;arbeit mit und ohne Ball immer korbgef&auml;hrlich zu sein oder Lauf- und Sprung-Timing hin zum Ball zu zeigen (S. 117-124).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Koordinative Leistungsvoraussetzungen werden in diesem Konzept lediglich indirekt und als eine der Vorbedingungen f&uuml;r den taktischen Handlungsvollzug angesprochen. Auff&auml;llig ist, da&szlig; der kognitive Anteil der Bewegungsregulation auf diesem Niveau (nationale C-Kader der 14- bis 17j&auml;hrigen) bereits einen hohen Stellenwert erh&auml;lt und die Bewegungs- bzw. Spielerfahrung eine wichtige Rolle spielt.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In seinem &bdquo;<b>Strukturplan 1993&ndash;1996<\/b>&ldquo; hebt der DBB f&uuml;r die &bdquo;Internate\/Teilzeitinternate&ldquo; hervor, da&szlig; als Trainingsinhalte die &bdquo;Allgemeine k&ouml;rperliche Ausbildung, Schwerpunkt auf Vielseitigkeit, Ausgleichstraining bei besonderen L&auml;ngenwachstumssch&uuml;ben&ldquo; im Vordergrund stehen sollen (vgl. Deutscher Basketball Bund, Hrsg., Strukturplan 1993-1996, 1993\/1994, 24).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Der <i><b>BASKETBALL-VERBAND BADEN-W&Uuml;RTTEMBERG (BBW)<\/b><\/i> st&uuml;tzt sich hinsichtlich seiner Nachwuchsf&ouml;rderung inhaltlich vor allem auf die gemeinsame Rahmentrainingskonzeption mit DBB und Westdeutschem Basketball-Verband (vgl. LandesSportBund &amp; Kultusministerium des Landes Nordrhein-<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Westfalen, Hrsg., 1995, Seite 10ff. dieser Analyse). Das eigene Landes-Leistungskonzept gibt ausschlie&szlig;lich die strukturell-organisatorischen Richtlinien vor. Inhalte im Sinne des Untersuchungsthemas sind auch im Lehrbuch &bdquo;<b>Basketball f&uuml;r Trainer, &Uuml;bungsleiter, Lehrer<\/b>&ldquo; (vgl. Basketball-Verband Baden-W&uuml;rttemberg, Hrsg., 1997) beschrieben. Auf diese Quelle beziehen sich die folgenden Ausf&uuml;hrungen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Dem Thema der &bdquo;Koordinativen F&auml;higkeiten&ldquo; (S. 9-14) wird ein vergleichsweise breiter Raum gew&auml;hrt. Der Begriffserkl&auml;rung (S. 9\/10) &ndash; nach HIRTZ ist von den bekannten sieben Teilkomponenten auszugehen &ndash; folgen knappe Ausf&uuml;hrungen zur Bedeutung koordinativer F&auml;higkeiten f&uuml;r das Sportspiel Basketball. Hiernach sind sie &bdquo;Grundlage einer guten Lernf&auml;higkeit&ldquo; und besitzen Voraussetzungscharakter f&uuml;r die Spielf&auml;higkeit (S. 10\/11 und 45). Es werden zahlreiche &Uuml;bungsbeispiele zu einzelnen Teilkomponenten, zum <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Passen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Es gibt ein ganz einfaches Rezept, um jeden Gegner zu schlagen: gib keine Fehlp&auml;sse! Keine Verteidigung kann Dir mit Gewalt den Ball abnehmen, sie kann Dich nur unter Druck setzten und hoffen, dass Du Fehler machst. Also bleibe ruhig und spiele sichere P&auml;sse. Aber welcher Trainer kennt nicht die gelangweilten Gesichter bei Pass&uuml;bungen. Alle Spieler denken, sie k&ouml;nnten Passen. Nichts einfacher als das! Und dann gehen sie ins Spiel und geben einen Fehlpass nach dem anderen! Dabei ist Passen so einfach, wenn man ein paar Grunds&auml;tze beherzigt:1. Gib keine Hoffnungsp&auml;sse, sondern nur solche, von denen Du absolut sicher bist, dass sie auch ankommen. Jeder Fehlpass kann Dich vier (oder mehr) Punkte kosten: zwei (drei), die Dein Team nicht macht und zwei (drei), die die andere Mannschaft dann erzielen kann! Bei jedem noch so schlechten Wurf gibt es noch eine Reboundchance, aber Fehlp&auml;sse enden meist mit Schnellangriffen des Gegners. Also gib sichere, feste, kurze P&auml;sse und passe nur, wenn Dein Mitspieler Dir mit Handzeichen und Blickkontakt anzeigt, dass er den Ball auch wirklich haben will. Was n&uuml;tzt es Dir, wenn er Deinen Pass knapp verfehlt und Du denkst: &amp;quot;Den h&auml;tte er aber kriegen k&ouml;nnen...&amp;quot;? Mit &amp;quot;h&auml;tte&amp;quot; gewinnt man keine Spiele!2. Vergiss &amp;quot;Zauberp&auml;sse&amp;quot; hinter dem R&uuml;cken, durch die Beine usw. Je mehr schwierige, riskante P&auml;sse Du spielst, desto mehr Ballverluste wirst Du produzieren. Jeder &amp;quot;Superpass&amp;quot; ist ein potentieller Fehlpass. Es gibt nur einen &amp;quot;Magic&amp;quot; und der zauberte auch erst, wenn das Spiel schon entschieden war. Seine wahre St&auml;rke war der Blick f&uuml;r freie Mitspieler, die er dann 100%ig genau anspielte, nicht die Zirkusp&auml;sse, die er beim All-Star-Game gab. &Uuml;brigens: Magic hatte in seiner Mannschaft zwar die meisten Assists, aber auch die meisten Ballverluste!3. Wenn Dein Gegenspieler Dich eng verteidigt, t&auml;usche vor dem Abspiel, um einen sichere Passm&ouml;glichkeit zu schaffen. Die drei sichersten Passwege an Deinem Verteidiger vorbei sind a) direkt &uuml;ber seinen Kopf (wenn er keinen Arm oben hat) an seinem Ohr vorbei (wenn er einen Arm oben hat) oder c) als Bodenpass an seinem Fu&szlig; vorbei (wenn er einen oder beide Arme oben hat).4. Wenn Du den Ball h&auml;ltst, lass&amp;#039; Deine Arme immer gebeugt, damit Du blitzschnell, ohne Ausholbewegung passen kannst. Strecke auch bei einer Passt&auml;uschung die Arme nur ganz wenig.5. Bleibe immer im Gleichgewicht, Knie gebeugt, Oberk&ouml;rper aufrecht. Sehr viele Fehlp&auml;sse passieren, weil der Passgeber die Balance verloren hat.6. Ein h&auml;ufiger Fehler ist, den Ball hinter den Kopf zu nehmen, wie beim Fu&szlig;balleinwurf. Aus dieser Position kannst Du nicht mehr gut und schnell passen, und wenn der Verteidiger Dich jetzt ganz eng deckt, kommst Du aus dieser Position nur noch mit viel Gl&uuml;ck heraus.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/passen\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Passen<\/a> und <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dribbeln&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das Dribbling ist eine Deiner gef&auml;hrlichsten Waffen, wenn Du es richtig anwendest. Es sinnlos zu vergeuden ist eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, die ein Basketballspieler begehen kann. Viele Spiele werden nur deshalb verloren, weil Spieler sinnlos dribbeln. Manche sind so ballverliebt, dass sie den freien Mitspieler nicht anspielen, weil sie sich den Ball lieber noch zweimal durch die Beine dribbeln, manche sind beim Dribbeln so sehr mit dem Ball besch&auml;ftigt, dass sie kaum noch etwas anderes sehen, andere vergeben sichere Chancen, weil sie in der Zone noch einmal dribbeln, anstatt sofort zu werfen. Ganz schlechte Spieler &amp;quot;dotzen&amp;quot; den Ball sofort auf, wenn sie ihn bekommen und nehmen ihn dann auf - die gef&auml;hrlichste Lage, in die man sich selbst bringen kann, denn der Verteidiger kann Dich nun hauteng decken. Wenn Du den Ball in beiden H&auml;nden h&auml;ltst, hast Du st&auml;ndig Kontrolle &uuml;ber ihn, bei jedem Dribbling aber verlierst Du sie f&uuml;r kurze Zeit, w&auml;hrend der Ball aufspringt. Die Nachteile sind klar:1. Oft ist ein Mitspieler gerade dann frei, wenn der Ball auf dem Boden aufspringt.2. Dein Verteidiger hat eine gr&ouml;&szlig;ere Chance, Dir den Ball wegzuspielen.Wie oft hast Du Dich schon ge&auml;rgert, weil Du v&ouml;llig frei warst, aber Dein dribbelnder Mitspieler Dich nicht bemerkt hat? Spiele so, dass es den anderen mit Dir nicht genauso geht. Dribbeln solltest Du nur, wenn es einem Ziel dient, das ohne Dribbling nicht erreichbar ist, z.B.: als Aufbauspieler den Ball nach vorne bringen oder mit einem schnellen, explosiven Dribbling am Gegenspieler vorbei zum Korb ziehen. &amp;quot;Parkdribbeln&amp;quot; auf der Stelle bringt Dich nirgendwo hin! Wenn Du nach einem Dribbling nicht in einer besseren Position bist als davor, war es mit ziemlicher Sicherheit &uuml;berfl&uuml;ssig! Von dieser Regel gibt es nur eine Ausnahme, die haupts&auml;chlich Aufbauspieler betrifft: nach einem begonnenen Dribbling darfst Du den Ball erst wieder aufnehmen, wenn Du danach sofort passen kannst, sonst bringst Du Dich in die gleiche gef&auml;hrliche Lage wie unser &amp;quot;Dotzer&amp;quot; am Anfang dieses Kapitels!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/dribbeln\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Dribbeln<\/a> sowie zu den Kleinen Spielen vorgestellt. Lohnend ist die Schulung koordinativer F&auml;higkeiten besonders im Bereich des Grundlagentrainings und zwar durch Variationen des &Uuml;bens, der Bewegungsausf&uuml;hrung und der &Uuml;bungsbedingungen (S. 11-14).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Interessanterweise wird das 3. Kapitel &uuml;ber die &bdquo;Koordinativen F&auml;higkeiten&ldquo; dem gro&szlig;en Technik-Teil des Lehrbuchs (S. 15-44) vorangestellt, der mit Kleinen Spielen zum Fangen, <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dribbeln&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das Dribbling ist eine Deiner gef&auml;hrlichsten Waffen, wenn Du es richtig anwendest. Es sinnlos zu vergeuden ist eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, die ein Basketballspieler begehen kann. Viele Spiele werden nur deshalb verloren, weil Spieler sinnlos dribbeln. Manche sind so ballverliebt, dass sie den freien Mitspieler nicht anspielen, weil sie sich den Ball lieber noch zweimal durch die Beine dribbeln, manche sind beim Dribbeln so sehr mit dem Ball besch&auml;ftigt, dass sie kaum noch etwas anderes sehen, andere vergeben sichere Chancen, weil sie in der Zone noch einmal dribbeln, anstatt sofort zu werfen. Ganz schlechte Spieler &amp;quot;dotzen&amp;quot; den Ball sofort auf, wenn sie ihn bekommen und nehmen ihn dann auf - die gef&auml;hrlichste Lage, in die man sich selbst bringen kann, denn der Verteidiger kann Dich nun hauteng decken. Wenn Du den Ball in beiden H&auml;nden h&auml;ltst, hast Du st&auml;ndig Kontrolle &uuml;ber ihn, bei jedem Dribbling aber verlierst Du sie f&uuml;r kurze Zeit, w&auml;hrend der Ball aufspringt. Die Nachteile sind klar:1. Oft ist ein Mitspieler gerade dann frei, wenn der Ball auf dem Boden aufspringt.2. Dein Verteidiger hat eine gr&ouml;&szlig;ere Chance, Dir den Ball wegzuspielen.Wie oft hast Du Dich schon ge&auml;rgert, weil Du v&ouml;llig frei warst, aber Dein dribbelnder Mitspieler Dich nicht bemerkt hat? Spiele so, dass es den anderen mit Dir nicht genauso geht. Dribbeln solltest Du nur, wenn es einem Ziel dient, das ohne Dribbling nicht erreichbar ist, z.B.: als Aufbauspieler den Ball nach vorne bringen oder mit einem schnellen, explosiven Dribbling am Gegenspieler vorbei zum Korb ziehen. &amp;quot;Parkdribbeln&amp;quot; auf der Stelle bringt Dich nirgendwo hin! Wenn Du nach einem Dribbling nicht in einer besseren Position bist als davor, war es mit ziemlicher Sicherheit &uuml;berfl&uuml;ssig! Von dieser Regel gibt es nur eine Ausnahme, die haupts&auml;chlich Aufbauspieler betrifft: nach einem begonnenen Dribbling darfst Du den Ball erst wieder aufnehmen, wenn Du danach sofort passen kannst, sonst bringst Du Dich in die gleiche gef&auml;hrliche Lage wie unser &amp;quot;Dotzer&amp;quot; am Anfang dieses Kapitels!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/dribbeln\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Dribbeln<\/a> und <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Passen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Es gibt ein ganz einfaches Rezept, um jeden Gegner zu schlagen: gib keine Fehlp&auml;sse! Keine Verteidigung kann Dir mit Gewalt den Ball abnehmen, sie kann Dich nur unter Druck setzten und hoffen, dass Du Fehler machst. Also bleibe ruhig und spiele sichere P&auml;sse. Aber welcher Trainer kennt nicht die gelangweilten Gesichter bei Pass&uuml;bungen. Alle Spieler denken, sie k&ouml;nnten Passen. Nichts einfacher als das! Und dann gehen sie ins Spiel und geben einen Fehlpass nach dem anderen! Dabei ist Passen so einfach, wenn man ein paar Grunds&auml;tze beherzigt:1. Gib keine Hoffnungsp&auml;sse, sondern nur solche, von denen Du absolut sicher bist, dass sie auch ankommen. Jeder Fehlpass kann Dich vier (oder mehr) Punkte kosten: zwei (drei), die Dein Team nicht macht und zwei (drei), die die andere Mannschaft dann erzielen kann! Bei jedem noch so schlechten Wurf gibt es noch eine Reboundchance, aber Fehlp&auml;sse enden meist mit Schnellangriffen des Gegners. Also gib sichere, feste, kurze P&auml;sse und passe nur, wenn Dein Mitspieler Dir mit Handzeichen und Blickkontakt anzeigt, dass er den Ball auch wirklich haben will. Was n&uuml;tzt es Dir, wenn er Deinen Pass knapp verfehlt und Du denkst: &amp;quot;Den h&auml;tte er aber kriegen k&ouml;nnen...&amp;quot;? Mit &amp;quot;h&auml;tte&amp;quot; gewinnt man keine Spiele!2. Vergiss &amp;quot;Zauberp&auml;sse&amp;quot; hinter dem R&uuml;cken, durch die Beine usw. Je mehr schwierige, riskante P&auml;sse Du spielst, desto mehr Ballverluste wirst Du produzieren. Jeder &amp;quot;Superpass&amp;quot; ist ein potentieller Fehlpass. Es gibt nur einen &amp;quot;Magic&amp;quot; und der zauberte auch erst, wenn das Spiel schon entschieden war. Seine wahre St&auml;rke war der Blick f&uuml;r freie Mitspieler, die er dann 100%ig genau anspielte, nicht die Zirkusp&auml;sse, die er beim All-Star-Game gab. &Uuml;brigens: Magic hatte in seiner Mannschaft zwar die meisten Assists, aber auch die meisten Ballverluste!3. Wenn Dein Gegenspieler Dich eng verteidigt, t&auml;usche vor dem Abspiel, um einen sichere Passm&ouml;glichkeit zu schaffen. Die drei sichersten Passwege an Deinem Verteidiger vorbei sind a) direkt &uuml;ber seinen Kopf (wenn er keinen Arm oben hat) an seinem Ohr vorbei (wenn er einen Arm oben hat) oder c) als Bodenpass an seinem Fu&szlig; vorbei (wenn er einen oder beide Arme oben hat).4. Wenn Du den Ball h&auml;ltst, lass&amp;#039; Deine Arme immer gebeugt, damit Du blitzschnell, ohne Ausholbewegung passen kannst. Strecke auch bei einer Passt&auml;uschung die Arme nur ganz wenig.5. Bleibe immer im Gleichgewicht, Knie gebeugt, Oberk&ouml;rper aufrecht. Sehr viele Fehlp&auml;sse passieren, weil der Passgeber die Balance verloren hat.6. Ein h&auml;ufiger Fehler ist, den Ball hinter den Kopf zu nehmen, wie beim Fu&szlig;balleinwurf. Aus dieser Position kannst Du nicht mehr gut und schnell passen, und wenn der Verteidiger Dich jetzt ganz eng deckt, kommst Du aus dieser Position nur noch mit viel Gl&uuml;ck heraus.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/passen\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Passen<\/a> abschlie&szlig;t. &bdquo;Koordinative Leistungsvoraussetzungen&ldquo; finden auch Ber&uuml;cksichtigung im Abschnitt &uuml;ber die &bdquo;Spielf&auml;higkeit&ldquo;. Merkmale der vorgeschlagenen &bdquo;Spielreihe&ldquo; sind st&auml;ndige Situations&auml;nderungen, die ad&auml;quate Spielerreaktionen notwendig machen, Ver&auml;nderungen und Anpassungen der Spielregeln sowie kooperative L&ouml;sungen f&uuml;r bestimmte Aufgaben (S. 45-49). Als f&uuml;hrende Elemente der Bewegungsregulation im Basketball erscheinen auch die unter &bdquo;6. Individual- und Gruppentaktik&ldquo; genannte Informationsaufnahme und &ndash;verarbeitung, denen eine situationsangepa&szlig;te Zielhandlung entspringt (S. 50). T&auml;uschungen mit und ohne Ball (S. 51-53) d&uuml;rfen als Beispiele f&uuml;r den situativen <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Einsatz&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Warum verlangen Trainer immer wieder &amp;quot;110% Einsatz&amp;quot; von ihren Spielern? Weil sie wollen, dass sie m&ouml;glichst nahe an 100% herankommen, wohlwissend, dass das noch kein Spieler geschafft hat! Du hast richtig gelesen, kein Spieler hat jemals eine 100%ige Leistung gebracht. Es gibt so viele Dinge in einem Spiel, die man noch besser tun kann, etwas schneller Aushelfen, etwas h&auml;rter Ausblocken, etwas aggressiver Verteidigen oder etwas schneller zur&uuml;cklaufen. Ein guter Spieler wei&szlig; nach jedem Spiel, auch wenn ihn alle in den Himmel loben, dass er noch besser h&auml;tte sein k&ouml;nnen, wenn er sich nicht in manchen Situationen zum falschen Zeitpunkt eine winzige Pause geg&ouml;nnt h&auml;tte, durch die er den entscheidenden Tick zu sp&auml;t kam. Entscheidend ist, dass Du in jedem Spiel versuchst, alles zu geben und mit Dir nie ganz zufrieden bist, dann hast Du &amp;quot;110% Einsatz&amp;quot; gezeigt!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/einsatz\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Einsatz<\/a> von sportartspezifischen Techniken gegen eine St&ouml;rgr&ouml;&szlig;e (Gegenspieler) verstanden werden und besitzen von daher einen erheblichen koordinativen Anspruch. Wie &uuml;berhaupt die beschriebenen individual- und gruppentaktischen Verhaltensweisen in Angriff und Verteidigung (S. 50-69) ein gut ausgebildetes koordinatives Niveau zur Voraussetzung machen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Auf die Verbesserung der Faktoren &bdquo;Spielf&auml;higkeit&ldquo; (S. 130) &ndash; hier u.a. mit den Aspekten Wahrnehmungsf&auml;higkeit, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Antizipation&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das ist ein Lieblingswort aller Trainer und das Markenzeichen eines guten Spielers. Kannst Du antizipieren (vorausahnen), was als n&auml;chstes passieren wird? Niemand wei&szlig; es, aber es lohnt sich, dar&uuml;ber nachzudenken und sich auf alle M&ouml;glichkeiten vorzubereiten. Beispielsweise wird auf einen Rebound wahrscheinlich ein Outlet-Pass zur Seite folgen. Vielleicht auch nicht, aber ihn zu antizipieren und m&ouml;glicherweise abzufangen, zeichnet einen cleveren Spieler aus. Es gibt unendlich viele Situationen, die sich in einem Basketballspiel ereignen k&ouml;nnen, und je mehr davon Du erahnen kannst, desto besser spielst Du. Versuche st&auml;ndig, mitzudenken und Dich in die Lage Deiner Gegenspieler zu versetzen und ihre Gedanken zu erraten: &amp;quot;Was kann er jetzt machen? Was wird er wahrscheinlich machen? Was w&uuml;rde ich an seiner Stelle tun?&amp;quot; Sei im Kopf schneller und versuche, immer einen Schritt voraus zu denken.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/antizipation\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Antizipation<\/a>, Reizverarbeitung und Entscheidungshandeln &ndash; sowie &bdquo;<a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>&ldquo; (S. 132) geht abschlie&szlig;end auch der Rahmentrainingsplan f&uuml;r den D1\/D2-Kader ein. Die <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> geh&ouml;rt danach als &bdquo;Abstimmung von Teilbewegungen f&uuml;r eine gesamte Bewegung&ldquo; zu den leistungsbestimmenden Faktoren im Basketball. &bdquo;Ihre Schulung, Verbesserung und ihr Erhalt sollte daher fester Bestandteil jedes Trainings in jeder Altersstufe sein&ldquo; (S. 130). Im Alter zwischen 10-13 Jahren (D1) steht die Entwicklung und Verbesserung durch vielf&auml;ltige und variable &Uuml;bungsformen im Vordergrund, w&auml;hrend es zwischen 13-15 Jahren (D2) aufgrund der Pubeszenz vor allem um den Erhalt der F&auml;higkeiten geht.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Auch das &bdquo;<b>Jugendleistungssportkonzept<\/b>&ldquo; des <i><b>BAYERISCHEN BASKETBALL-VERBANDES<\/b><\/i> <i><b>(BBV)<\/b><\/i> befa&szlig;t sich eher mit der F&ouml;rderstruktur des Landesverbandes als mit konkreten Trainingsinhalten. Als Erg&auml;nzung ist daher die &bdquo;<b>Anlage 4<\/b>&ldquo; zu verstehen, die gewisserma&szlig;en einen &bdquo;Lehrplan&ldquo; darstellt, der Trainingsinhalte f&uuml;r verschiedene Altersgruppen enth&auml;lt (vgl. Bayerischer Basketball-Verband, Hrsg., Jugendleistungssportkonzept mit Anlage, 1998).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Basketball wird als sehr komplexe Sportart gesehen, die eine &bdquo;behutsame, langj&auml;hrige, systematische F&ouml;rderung jugendlicher AthletInnen notwendig&ldquo; macht (S. 4). Zun&auml;chst sollte die individuelle Ausbildung der Jugendlichen perfektioniert, bevor gruppen- und mannschaftstaktische Ziele verfolgt werden. Unter den Talentsichtungskriterien wird die &bdquo;Koordiniertheit&ldquo; als &bdquo;observatives&ldquo; (&auml;u&szlig;eres) Kriterium genannt. In der &bdquo;Priorit&auml;tenliste, die aufgrund der jeweiligen Beeinflu&szlig;barkeit im Verh&auml;ltnis zur Wichtigkeit f&uuml;r das Basketballspiel&ldquo; aufgestellt wurde, rangiert die Koordiniertheit als &bdquo;beeinflu&szlig;bares Kriterium&ldquo; hinter Antropometrie (nicht beeinflu&szlig;bar), Athletik und Spielintelligenz (beide schwer beeinflu&szlig;bar) an vierter Stelle (S. 14).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bei den Minis (bis 11 Jahre) wie bei der D-Jugend (12-13 Jahre) steht die &bdquo;Schulung vortechnischer Grundlagenmotorik, insbesondere des Laufens und Springens, aber auch der <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Beweglichkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine gute Beweglichkeit ist Voraussetzung f&uuml;r eine gute Technik. Dies gilt sowohl f&uuml;r den Umgang mit dem Ball, als auch f&uuml;r allgemeine konditionelle und koordinative Leistungen wie Beinarbeit, Sprungverm&ouml;gen, Lauftechnik, Gleichgewicht, etc. Eine gute Beweglichkeit erwirbt bzw. beh&auml;lt man sich nur durch konsequentes, regelm&auml;&szlig;iges Training. Stretching&uuml;bungen zur Verbesserung oder Erhaltung der Beweglichkeit sind vor allem am Ende eines Trainings sinnvoll, da die notwendigen Haltezeiten von 20-30 Sekunden die Reaktionsgeschwindigkeit der Muskulatur kurzzeitig herabsetzen. Sie sind also zur Spiel- oder Trainingsvorbereitung ungeeignet. Das Dehnen vor dem Spiel oder Training dient dem Aufw&auml;rmen, nicht der langfristigen Verbesserung der Beweglichkeit.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/beweglichkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Beweglichkeit<\/a>, des Gleichgewichts und des Reaktionsverm&ouml;gens&ldquo; bei den technisch-taktischen Lernzielen an erster Stelle.<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Hierf&uuml;r werden auch andere Sportarten (Leichtathletik, Volley-, Hand- und Fu&szlig;ball) eingesetzt. T&auml;uschungen und &bdquo;Bewegungsverbindungen&ldquo; z.B. tragen h&ouml;heren koordinativen Anspruch (Anlage, Seite 1-2). Bei der C-Jugend (14-15 Jahre) werden als &bdquo;Merkmale f&uuml;r Leistungssportler&ldquo; u.a. genannt: &bdquo; &hellip; , k&ouml;rperliche Voraussetzungen, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Beweglichkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine gute Beweglichkeit ist Voraussetzung f&uuml;r eine gute Technik. Dies gilt sowohl f&uuml;r den Umgang mit dem Ball, als auch f&uuml;r allgemeine konditionelle und koordinative Leistungen wie Beinarbeit, Sprungverm&ouml;gen, Lauftechnik, Gleichgewicht, etc. Eine gute Beweglichkeit erwirbt bzw. beh&auml;lt man sich nur durch konsequentes, regelm&auml;&szlig;iges Training. Stretching&uuml;bungen zur Verbesserung oder Erhaltung der Beweglichkeit sind vor allem am Ende eines Trainings sinnvoll, da die notwendigen Haltezeiten von 20-30 Sekunden die Reaktionsgeschwindigkeit der Muskulatur kurzzeitig herabsetzen. Sie sind also zur Spiel- oder Trainingsvorbereitung ungeeignet. Das Dehnen vor dem Spiel oder Training dient dem Aufw&auml;rmen, nicht der langfristigen Verbesserung der Beweglichkeit.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/beweglichkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Beweglichkeit<\/a>, hohe Koordiniertheit, &hellip;&ldquo; (Anlage, S. 2). Unter den technisch-taktischen Lernzielen erscheint bei der Schulung &bdquo;vortechnischer Grundlagen&ldquo; auch: &bdquo;Verbesserung der allgemeinen <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a> durch Vielfalt des Sportangebots (z.B. Leichtathletik, Volleyball, Badminton, Turnen, etc.)&ldquo; (Anlage, S. 3). T&auml;uschungen und Bewegungsverbindungen sind auf den Ebenen &bdquo;Beherrschen, Festigen und Erlernen&ldquo; zu realisieren (Anlage, S. 3).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Zu den Sichtungskriterien z&auml;hlt der &bdquo;<b>Rahmentrainingsplan<\/b>&ldquo; des <i><b>BERLINER BASKETBALL<\/b> <b>VERBANDES (BBV)<\/b> <\/i>unter den k&ouml;rperlichen und psychischen Voraussetzungen auch &bdquo;koordinative F&auml;higkeiten&ldquo; wie die Reaktionsf&auml;higkeit, die Orientierungsf&auml;higkeit, die Gleichgewichtsf&auml;higkeit und die allgemeine motorische Lernf&auml;higkeit. Als Koordinationstests werden f&uuml;r die Sichtung vorgeschlagen ein &ndash; nicht n&auml;her bezeichneter &ndash; Dribbeltest und das Seilspringen (jump-rope) &uuml;ber 1 bzw. 3 Minuten (vgl. R&Uuml;BER\/ZEHLEN 1994, 2).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Schulung des &bdquo;Koordinationsverm&ouml;gens&ldquo;, schnelligkeitsbetonte &Uuml;bungen und das Erlernen und Beherrschen der Grundtechniken (Grundschule) in der Grobform sind u.a. Trainingsschwerpunkte des Grundlagentrainings. Die Festigung der &bdquo;Bewegungskoordination&ldquo;, ein akzentuiertes Schnelligkeits- und Schnellkrafttraining, die Festigung der Grundschultechniken (Feinform) in spielnahen Bedingungen (teilaktiver und aktiver Gegner) sowie das Spielen in Unter- und &Uuml;berzahl finden sich u.a. im Rahmen des Aufbautrainings (S. 3).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Merkmale und Tendenzen im Spiel der Jugendmannschaften auf internationaler Ebene sieht der Berliner Rahmentrainingsplan u.a. im Versuch des Schnellangriffs nach jedem Ballgewinn sowie in einer tiefen Verteidigungsgrundstellung, wobei &bdquo; &hellip; situative Bein- und Armarbeit gegen Angreifer mit oder ohne Ball&ldquo; angezeigt ist (S. 5).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Obige wie nachfolgend genannte Technik-Taktik-Elemente der bezeichneten Quelle besitzen nach Ansicht des Verfassers dieser Analyse einen h&ouml;heren koordinativen Anspruch an die Bewegungs- bzw. Handlungsregulation im Basketball infolge von Wahrnehmungsprozessen, die durch schnelle Situationswechsel, die Kopplung von Teilbewegungen, eine Distribution der Aufmerksamkeit und die motorische <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Antizipation&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das ist ein Lieblingswort aller Trainer und das Markenzeichen eines guten Spielers. Kannst Du antizipieren (vorausahnen), was als n&auml;chstes passieren wird? Niemand wei&szlig; es, aber es lohnt sich, dar&uuml;ber nachzudenken und sich auf alle M&ouml;glichkeiten vorzubereiten. Beispielsweise wird auf einen Rebound wahrscheinlich ein Outlet-Pass zur Seite folgen. Vielleicht auch nicht, aber ihn zu antizipieren und m&ouml;glicherweise abzufangen, zeichnet einen cleveren Spieler aus. Es gibt unendlich viele Situationen, die sich in einem Basketballspiel ereignen k&ouml;nnen, und je mehr davon Du erahnen kannst, desto besser spielst Du. Versuche st&auml;ndig, mitzudenken und Dich in die Lage Deiner Gegenspieler zu versetzen und ihre Gedanken zu erraten: &amp;quot;Was kann er jetzt machen? Was wird er wahrscheinlich machen? Was w&uuml;rde ich an seiner Stelle tun?&amp;quot; Sei im Kopf schneller und versuche, immer einen Schritt voraus zu denken.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/antizipation\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Antizipation<\/a> bedingt sind. Sie sind nachfolgend exemplarisch aufgef&uuml;hrt.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Power-Korbleger, Sprungw&uuml;rfe und P&auml;sse aus dem Dribbling sollen in der D-Jugend erlernt und in der C-Jugend automatisiert werden. Gleiches gilt z.B. f&uuml;r Handwechsel, das Schleifen- und Back-Up-Dribbling. Tempo- und Richtungswechsel bei Dribbling und Fu&szlig;arbeit, Schritt- und Sprungstops sowie Sternschritte und die K&ouml;rper-, Pa&szlig;-, Wurf- und Dribbelt&auml;uschungen werden bereits in der D-Jugend erlernt und automatisiert. T&auml;uschkombinationen sind ausschlie&szlig;lich in der C-Jugend anzustreben. Die Anwendung als dritte Lernerwerbsphase ist f&uuml;r die meisten Elemente vor allem in der C-Jugend vorgesehen. Nur Sprungw&uuml;rfe, P&auml;sse aus dem Dribbling und T&auml;uschkombinationen stehen erst in der B-Jugend (14 &ndash; 16 Jahre) zur Anwendung an. Unter den gruppentaktischen Verteidigungsma&szlig;nahmen sind z.B. die Verteidigung des Schneidens sowie das <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Absinken&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Grundregel beim Verteidigen eines Angreifers ohne Ball lautet: je n&auml;her er dem Ballbesitzer ist, desto enger deckst Du ihn, je weiter er sich vom Ball entfernt, desto mehr Abstand h&auml;ltst Du zu ihm, d.h. Du sinkst zum Ball hin ab. Das Basketballfeld l&auml;sst sich in zwei L&auml;ngsh&auml;lften teilen, die durch die (gedachte) Verbindungslinie zwischen den beiden K&ouml;rben (Korb-Korb-Linie) getrennt werden: die Ballseite (engl.: ballside), auf der sich der Ballbesitzer befindet, und die sogenannte schwache, ballfreie Seite (weak side). Wenn Du einen Spieler auf der schwachen Seite verteidigst, sinkst Du von ihm ab, indem Du Dich hin zum Ballbesitzer hinbewegst. Dabei musst Du eine Position einnehmen, in der Du immer sowohl den Ballbesitzer als auch Deinen Gegenspieler gleichzeitig im Blick hast, ohne st&auml;ndig den Kopf hin- und herdrehen zu m&uuml;ssen! Wenn Du den Angreifer deckst, der am weitesten vom Ball entfernt ist, sinkst Du bis auf die Korb-Korb-Linie ab. Zeige mit einer Hand auf den Ball und mit der anderen auf Deinen Gegenspieler, wie ein Polizist, der gleichzeitig zwei Gangster in Schach halten muss (&amp;quot;PISTOLS&amp;quot;). Dieses Verteidigerverhalten hat zwei gro&szlig;e Vorteile: erstens kannst Du , falls der Ballbesitzer an seinem Verteidiger vorbeigeht, schnell aushelfen, zweitens kann Dein Gegenspieler Dich nicht mit einem schnellen Antritt &uuml;berraschen und vor Dir in die Zone schneiden, denn Du stehst ja schon drin! Wenn Du richtig absinkst, ist Dein Angreifer nur mit einem Lobpass anspielbar, der Dir gen&uuml;gend Zeit l&auml;sst, ihn wieder eng zu verteidigen.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/absinken\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Absinken<\/a>\/<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Aushelfen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Wenn Du in der Verteidigung einen Dribbler aufnehmen musst, um einem ausgespielten Mitspieler zu helfen, bleibe auf gleicher H&ouml;he mit Deinem eigenen Gegenspieler. Bewege Dich nicht nach vorne, sondern nach innen! Wenn Dein Gegenspieler clever ist, wird er versuchen, hinter Dich zu kommen, um einen Pass direkt am Korb zu erhalten. Versuche beim Aushelfen auf gleicher H&ouml;he mit Deinem eigenen Mann zu bleiben, sonst hast Du im Fall eines Passes kaum noch eine Chance, ihn wieder aufzunehmen und zu stoppen. Wenn Du aushilfst und Dein Mann bewegt sich zur Grundlinie, dann sinke ebenfalls zur&uuml;ck. Lass ihn auf keinen Fall hinter Dich kommen. Beim Aushelfen kannst Du selten einen Sprungwurf des Dribblers stoppen, aber Du musst auf jeden Fall einen Korbleger verhindern. Also bewege Dich in seine Bahn und versuche, ihn so korbfern wie m&ouml;glich zu stoppen (damit Dein Mitspieler ihn wieder aufnehmen kann), aber behalte Deinen Mann im Auge - solange Du ihn sehen kannst, stehst Du richtig. Hast Du den Dribbler gestoppt, nimm sofort Deinen Mann wieder auf. Ein Sprungwurf von der Freiwurflinie ist (fast) immer ungef&auml;hrlicher, als ein Pass unter den Korb!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/aushelfen\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Aushelfen<\/a> in der D-Jugend zu erlernen und in der C-Jugend zu automatisieren, w&auml;hrend &bdquo;Helfen und zur&uuml;ck&ldquo; sowie &bdquo;Hilf dem Helfer&ldquo; zwar in der C-Jugend erlernt, aber erst in der B-Jugend automatisiert und angewendet werden sollen (S. 8\/9).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Das Verh&auml;ltnis der Trainingsfaktoren in der D-Jugend sieht f&uuml;r die &bdquo;Technik&ldquo; 50%, f&uuml;r die &bdquo;Taktik&ldquo; 20%<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">und f&uuml;r die &bdquo;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a>&ldquo; 30% vor. Da diese Quelle die koordinativen F&auml;higkeiten unter den k&ouml;rperlichen Voraussetzungen auflistet (S. 2), sind sie hier dem Faktor &bdquo;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a>&ldquo; zuzurechnen. Allgemein soll dabei die &bdquo;Verbesserung der Grundmotorik mit Akzent auf <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Schnelligkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Schnelligkeit ist eine der wichtigsten motorischen Grundeigenschaften eines Basketballspielers. Leider ist sie auch die am schlechtesten trainierbare Komponente, da sie in hohem Ma&szlig; von genetischen Voraussetzungen abh&auml;ngig ist.&amp;lt;b&amp;gt;Grunds&auml;tzliches zum Schnelligkeitstraining:&amp;lt;\/b&amp;gt; - Bewegungstechnik und -koordination haben eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r Schnelligkeitsleistungen - Maximal- und Schnellkraft wirken sich positiv auf Schnelligkeit aus - eine Erh&ouml;hung der Maximalkraft in Verbindung mit koordinativ-technischen &Uuml;bungen stei&not;gert hochgradig die Schnelligkeitsleistung, Krafttraining mit &uuml;berproportio&not;naler Zunahme an K&ouml;rpermasse ist jedoch nicht geeignet. F&uuml;r Basketballer ist daher das sogenannte intramuskul&auml;re Koordinations&not;training (die Kraftzunahme resultiert hierbei &uuml;berwiegend aus einer Kraftzunahme der einzelnen Muskelfaser, ohne gro&szlig;es Dickenwachstum, und aus dem verbesserten Zusammenspiel der Muskelfasern) mit Belastungen von mindestens 70% der Maximalkraft bei 6 Wiederholungen (5% mehr Gewicht = 1 Wh. weniger) in 4-6 Serien zweckm&auml;&szlig;ig (siehe unten). - Muskul&auml;re Dysbalancen (Beuger-Strecker-Ungleichgewicht, z.B. zwischen zwischen vorderer und hinterer Oberschenkelmuskulatur), h&auml;ufig verursacht durch falsches, einseitiges Training, bewirken einen erheblichen Verlust an Schnelligkeit und erh&ouml;hen das Verletzungsrisiko - Muskul&auml;re Dehnf&auml;higkeit optimiert die Muskelausbildung und somit die Schnelligkeitsleistung - Spezifische (lokale) Ausdauer hat positive Wirkungen auf die Schnelligkeitsleistung - im Schnelligkeitstraining geht Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t, d.h.: h&ouml;chstm&ouml;gliche Schnelligkeit wird durch einen komplizierten Steuerungs- und Regelungsproze&szlig; erzielt - man verbessert seine Schnelligkeit nur bei maximal schneller Bewegungsausf&uuml;hrung. - Schnelligkeits&uuml;bungen mit submaximaler Geschwindigkeit f&ouml;rdern Bewegungsmuster im Gehirn mit ebenfalls submaximaler Geschwindigkeitsauspr&auml;gung, nicht mit maximaler, d.h.: zu viele L&auml;ufe im submaximalen Bereich machen den Sprinter langsamer! Daraus folgert f&uuml;r die Trainingspraxis: 1. Schnelligkeits&uuml;bungen nur im ausgeruhten Zustand, also zu Beginn des Trainings (nach intensivem Aufw&auml;rmen!) durchf&uuml;hren 2. schon bei geringen Geschwindigkeits- oder Pr&auml;zisionsverlusten die &Uuml;bungen sofort einstellen 3. ausreichend lange Serienpausen (2-4 Min.) einhalten, je m&uuml;der die Spieler werden, desto l&auml;nger die Pausen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/schnelligkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Schnelligkeit<\/a> und <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Beweglichkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine gute Beweglichkeit ist Voraussetzung f&uuml;r eine gute Technik. Dies gilt sowohl f&uuml;r den Umgang mit dem Ball, als auch f&uuml;r allgemeine konditionelle und koordinative Leistungen wie Beinarbeit, Sprungverm&ouml;gen, Lauftechnik, Gleichgewicht, etc. Eine gute Beweglichkeit erwirbt bzw. beh&auml;lt man sich nur durch konsequentes, regelm&auml;&szlig;iges Training. Stretching&uuml;bungen zur Verbesserung oder Erhaltung der Beweglichkeit sind vor allem am Ende eines Trainings sinnvoll, da die notwendigen Haltezeiten von 20-30 Sekunden die Reaktionsgeschwindigkeit der Muskulatur kurzzeitig herabsetzen. Sie sind also zur Spiel- oder Trainingsvorbereitung ungeeignet. Das Dehnen vor dem Spiel oder Training dient dem Aufw&auml;rmen, nicht der langfristigen Verbesserung der Beweglichkeit.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/beweglichkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Beweglichkeit<\/a>&ldquo; angestrebt werden (S. 11).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">F&uuml;r die C-Jugend ver&auml;ndert sich das Verh&auml;ltnis der Trainingsfaktoren in Technik 40%, Taktik 30% und <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a> 30%, wobei die &bdquo;Verbesserung der konditionellen Grundlagen, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Beweglichkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine gute Beweglichkeit ist Voraussetzung f&uuml;r eine gute Technik. Dies gilt sowohl f&uuml;r den Umgang mit dem Ball, als auch f&uuml;r allgemeine konditionelle und koordinative Leistungen wie Beinarbeit, Sprungverm&ouml;gen, Lauftechnik, Gleichgewicht, etc. Eine gute Beweglichkeit erwirbt bzw. beh&auml;lt man sich nur durch konsequentes, regelm&auml;&szlig;iges Training. Stretching&uuml;bungen zur Verbesserung oder Erhaltung der Beweglichkeit sind vor allem am Ende eines Trainings sinnvoll, da die notwendigen Haltezeiten von 20-30 Sekunden die Reaktionsgeschwindigkeit der Muskulatur kurzzeitig herabsetzen. Sie sind also zur Spiel- oder Trainingsvorbereitung ungeeignet. Das Dehnen vor dem Spiel oder Training dient dem Aufw&auml;rmen, nicht der langfristigen Verbesserung der Beweglichkeit.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/beweglichkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Beweglichkeit<\/a>, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Schnelligkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Schnelligkeit ist eine der wichtigsten motorischen Grundeigenschaften eines Basketballspielers. Leider ist sie auch die am schlechtesten trainierbare Komponente, da sie in hohem Ma&szlig; von genetischen Voraussetzungen abh&auml;ngig ist.&amp;lt;b&amp;gt;Grunds&auml;tzliches zum Schnelligkeitstraining:&amp;lt;\/b&amp;gt; - Bewegungstechnik und -koordination haben eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r Schnelligkeitsleistungen - Maximal- und Schnellkraft wirken sich positiv auf Schnelligkeit aus - eine Erh&ouml;hung der Maximalkraft in Verbindung mit koordinativ-technischen &Uuml;bungen stei&not;gert hochgradig die Schnelligkeitsleistung, Krafttraining mit &uuml;berproportio&not;naler Zunahme an K&ouml;rpermasse ist jedoch nicht geeignet. F&uuml;r Basketballer ist daher das sogenannte intramuskul&auml;re Koordinations&not;training (die Kraftzunahme resultiert hierbei &uuml;berwiegend aus einer Kraftzunahme der einzelnen Muskelfaser, ohne gro&szlig;es Dickenwachstum, und aus dem verbesserten Zusammenspiel der Muskelfasern) mit Belastungen von mindestens 70% der Maximalkraft bei 6 Wiederholungen (5% mehr Gewicht = 1 Wh. weniger) in 4-6 Serien zweckm&auml;&szlig;ig (siehe unten). - Muskul&auml;re Dysbalancen (Beuger-Strecker-Ungleichgewicht, z.B. zwischen zwischen vorderer und hinterer Oberschenkelmuskulatur), h&auml;ufig verursacht durch falsches, einseitiges Training, bewirken einen erheblichen Verlust an Schnelligkeit und erh&ouml;hen das Verletzungsrisiko - Muskul&auml;re Dehnf&auml;higkeit optimiert die Muskelausbildung und somit die Schnelligkeitsleistung - Spezifische (lokale) Ausdauer hat positive Wirkungen auf die Schnelligkeitsleistung - im Schnelligkeitstraining geht Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t, d.h.: h&ouml;chstm&ouml;gliche Schnelligkeit wird durch einen komplizierten Steuerungs- und Regelungsproze&szlig; erzielt - man verbessert seine Schnelligkeit nur bei maximal schneller Bewegungsausf&uuml;hrung. - Schnelligkeits&uuml;bungen mit submaximaler Geschwindigkeit f&ouml;rdern Bewegungsmuster im Gehirn mit ebenfalls submaximaler Geschwindigkeitsauspr&auml;gung, nicht mit maximaler, d.h.: zu viele L&auml;ufe im submaximalen Bereich machen den Sprinter langsamer! Daraus folgert f&uuml;r die Trainingspraxis: 1. Schnelligkeits&uuml;bungen nur im ausgeruhten Zustand, also zu Beginn des Trainings (nach intensivem Aufw&auml;rmen!) durchf&uuml;hren 2. schon bei geringen Geschwindigkeits- oder Pr&auml;zisionsverlusten die &Uuml;bungen sofort einstellen 3. ausreichend lange Serienpausen (2-4 Min.) einhalten, je m&uuml;der die Spieler werden, desto l&auml;nger die Pausen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/schnelligkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Schnelligkeit<\/a>, <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Ausdauer&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine gute Ausdauer ist im Basketball nat&uuml;rlich Pflicht, diese F&auml;higkeit sollte allerdings nicht maximal, sondern nur optimal entwickelt werden. Unter zu umfangreichem Ausdauertraining leidet die Schnelligkeit, denn die Muskulatur stellt sich, je nach Trainingsbelastung, auf bestimmte Anforderungen ein. Die Schnelligkeitsf&auml;higkeit h&auml;ngt in hohem Ma&szlig; von der Art der Muskulatur ab. Vereinfacht dargestellt, gibt es in der Skelettmuskulatur zwei Grundtypen von Muskelfasern, zum einen schnellzuckende FT-Fasern (fast twitch), zum anderen langsamzuckende, ausdauernde ST-Fasern (slow twitch). Dar&uuml;ber hinaus gibt es bis zum Einsetzen der Pubert&auml;t einen sehr hohen Anteil (Jungen 13%, M&auml;dchen 8%) an sogenannten intermedi&auml;ren Muskelfasern, die bei entsprechender Schnelligkeitsbeanspruchung in schnelle FT-Fasern umgewandelt werden. Fehlen die notwendigen Schnelligkeitsreize in diesem Alter, so werden diese Fasern unwiderruflich zu langsamen ST-Fasern festgelegt. Eine sp&auml;tere Umwandlung langsamer Muskulatur in schnellkr&auml;ftige ist unm&ouml;glich. Wird zuviel Ausdauer trainiert, werden zudem schnellkr&auml;ftige Muskelfasern f&uuml;r Ausdauerleistungen rekrutiert, wodurch die Schnelligkeitsf&auml;higkeit nachl&auml;sst.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/ausdauer\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Ausdauer<\/a>, Krafttraining&ldquo; im Vordergrund steht (S. 14).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Interessant scheint, da&szlig; bereits die Minis (8 &ndash; 10 Jahre) zahlreiche Elemente vor allem aus den Trainingsinhalten zum <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dribbeln&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das Dribbling ist eine Deiner gef&auml;hrlichsten Waffen, wenn Du es richtig anwendest. Es sinnlos zu vergeuden ist eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, die ein Basketballspieler begehen kann. Viele Spiele werden nur deshalb verloren, weil Spieler sinnlos dribbeln. Manche sind so ballverliebt, dass sie den freien Mitspieler nicht anspielen, weil sie sich den Ball lieber noch zweimal durch die Beine dribbeln, manche sind beim Dribbeln so sehr mit dem Ball besch&auml;ftigt, dass sie kaum noch etwas anderes sehen, andere vergeben sichere Chancen, weil sie in der Zone noch einmal dribbeln, anstatt sofort zu werfen. Ganz schlechte Spieler &amp;quot;dotzen&amp;quot; den Ball sofort auf, wenn sie ihn bekommen und nehmen ihn dann auf - die gef&auml;hrlichste Lage, in die man sich selbst bringen kann, denn der Verteidiger kann Dich nun hauteng decken. Wenn Du den Ball in beiden H&auml;nden h&auml;ltst, hast Du st&auml;ndig Kontrolle &uuml;ber ihn, bei jedem Dribbling aber verlierst Du sie f&uuml;r kurze Zeit, w&auml;hrend der Ball aufspringt. Die Nachteile sind klar:1. Oft ist ein Mitspieler gerade dann frei, wenn der Ball auf dem Boden aufspringt.2. Dein Verteidiger hat eine gr&ouml;&szlig;ere Chance, Dir den Ball wegzuspielen.Wie oft hast Du Dich schon ge&auml;rgert, weil Du v&ouml;llig frei warst, aber Dein dribbelnder Mitspieler Dich nicht bemerkt hat? Spiele so, dass es den anderen mit Dir nicht genauso geht. Dribbeln solltest Du nur, wenn es einem Ziel dient, das ohne Dribbling nicht erreichbar ist, z.B.: als Aufbauspieler den Ball nach vorne bringen oder mit einem schnellen, explosiven Dribbling am Gegenspieler vorbei zum Korb ziehen. &amp;quot;Parkdribbeln&amp;quot; auf der Stelle bringt Dich nirgendwo hin! Wenn Du nach einem Dribbling nicht in einer besseren Position bist als davor, war es mit ziemlicher Sicherheit &uuml;berfl&uuml;ssig! Von dieser Regel gibt es nur eine Ausnahme, die haupts&auml;chlich Aufbauspieler betrifft: nach einem begonnenen Dribbling darfst Du den Ball erst wieder aufnehmen, wenn Du danach sofort passen kannst, sonst bringst Du Dich in die gleiche gef&auml;hrliche Lage wie unser &amp;quot;Dotzer&amp;quot; am Anfang dieses Kapitels!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/dribbeln\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Dribbeln<\/a>, zur Fu&szlig;arbeit und zu den T&auml;uschungen erlernen und z.T. automatisieren<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">sollen. Die Verbesserung der &bdquo;konditionellen Grundlagen&ldquo; wird im Verh&auml;ltnis der Trainingsfaktoren hier mit 40% beziffert (S. 6\/7).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Wie bereits im Rahmentrainingsplan des Berliner Basketball Verbandes nachzulesen, so z&auml;hlt auch der <i><b>HESSISCHE BASKETBALL-VERBAND (HBV)<\/b><\/i> in seinem &bdquo;<b>HBV-Jugendkonzept<\/b>&ldquo; (Teil 1) unter den Richtlinien f&uuml;r Sichtung und Training im Jugendalter die &bdquo;koordinativen F&auml;higkeiten (Reaktionsf&auml;higkeit, Orientierungsf&auml;higkeit, Gleichgewichtsf&auml;higkeit und allgemeine motorische Lernf&auml;higkeit)&ldquo; zu den &bdquo;k&ouml;rperlichen und psychischen Voraussetzungen&ldquo; (vgl. HBV-Jugendkonzept \/ Teil 1, 1988, 7). Als &bdquo;Koordinationstest&ldquo; wird ein &ndash; an dieser Stelle ebenfalls nicht n&auml;her bezeichneter &ndash; Dribbeltest genannt (S. 7). Die &bdquo;Schulung des Koordinationsverm&ouml;gens&ldquo; steht unter den Trainingsschwerpunkten im Grundlagentraining an erster Stelle, ebenso wie im nachfolgenden Aufbautraining das &bdquo;Festigen der Bewegungskoordination&ldquo; (S. 8).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Deutliche Unterschiede zum Rahmentrainingsplan des Berliner Basketball Verbandes werden beim Verh&auml;ltnis der Trainingsfaktoren offenkundig. Bei den Minis macht das Training der &bdquo;Konditionellen Grundlagen&ldquo; &ndash; hierzu werden die koordinativen F&auml;higkeiten gez&auml;hlt &ndash; vergleichsweise nur 15% aus (S. 11). Im D- und C-Jugend-Alter (&bdquo;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a>&ldquo;) sind es gleicherma&szlig;en 20-30 % (S. 15, 17).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Ber&uuml;cksichtigt man eine Jahresperiodisierung des Trainings der D-Kader-Athleten &ndash; im HBV werden hierf&uuml;r C- und B-Jugendliche erfa&szlig;t &ndash; so sind in der Nachsaison koordinative Aspekte bei den Ausgleichssportarten, bei der Grundschule der Technik, bei der speziell auf Schw&auml;chen eingehenden Konditions- und bei der Laufschulung vertreten (S. 26).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Dar&uuml;berhinaus f&uuml;hrt der HBV einen &bdquo;Basketball-Dreikampf&ldquo; in Vereinen (Minis, D-\/C-Jugend) und 3.\/4. Grundschulklassen durch, der als Motivations-, Hinf&uuml;hrungs- und Diagnose-Instrument gesehen wird. In ihm sind &ndash; differenziert nach Minis und D-\/C-Jugend sowie 3. und 4. Klassen &ndash; Test&uuml;bungen zum <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dribbeln&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Das Dribbling ist eine Deiner gef&auml;hrlichsten Waffen, wenn Du es richtig anwendest. Es sinnlos zu vergeuden ist eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, die ein Basketballspieler begehen kann. Viele Spiele werden nur deshalb verloren, weil Spieler sinnlos dribbeln. Manche sind so ballverliebt, dass sie den freien Mitspieler nicht anspielen, weil sie sich den Ball lieber noch zweimal durch die Beine dribbeln, manche sind beim Dribbeln so sehr mit dem Ball besch&auml;ftigt, dass sie kaum noch etwas anderes sehen, andere vergeben sichere Chancen, weil sie in der Zone noch einmal dribbeln, anstatt sofort zu werfen. Ganz schlechte Spieler &amp;quot;dotzen&amp;quot; den Ball sofort auf, wenn sie ihn bekommen und nehmen ihn dann auf - die gef&auml;hrlichste Lage, in die man sich selbst bringen kann, denn der Verteidiger kann Dich nun hauteng decken. Wenn Du den Ball in beiden H&auml;nden h&auml;ltst, hast Du st&auml;ndig Kontrolle &uuml;ber ihn, bei jedem Dribbling aber verlierst Du sie f&uuml;r kurze Zeit, w&auml;hrend der Ball aufspringt. Die Nachteile sind klar:1. Oft ist ein Mitspieler gerade dann frei, wenn der Ball auf dem Boden aufspringt.2. Dein Verteidiger hat eine gr&ouml;&szlig;ere Chance, Dir den Ball wegzuspielen.Wie oft hast Du Dich schon ge&auml;rgert, weil Du v&ouml;llig frei warst, aber Dein dribbelnder Mitspieler Dich nicht bemerkt hat? Spiele so, dass es den anderen mit Dir nicht genauso geht. Dribbeln solltest Du nur, wenn es einem Ziel dient, das ohne Dribbling nicht erreichbar ist, z.B.: als Aufbauspieler den Ball nach vorne bringen oder mit einem schnellen, explosiven Dribbling am Gegenspieler vorbei zum Korb ziehen. &amp;quot;Parkdribbeln&amp;quot; auf der Stelle bringt Dich nirgendwo hin! Wenn Du nach einem Dribbling nicht in einer besseren Position bist als davor, war es mit ziemlicher Sicherheit &uuml;berfl&uuml;ssig! Von dieser Regel gibt es nur eine Ausnahme, die haupts&auml;chlich Aufbauspieler betrifft: nach einem begonnenen Dribbling darfst Du den Ball erst wieder aufnehmen, wenn Du danach sofort passen kannst, sonst bringst Du Dich in die gleiche gef&auml;hrliche Lage wie unser &amp;quot;Dotzer&amp;quot; am Anfang dieses Kapitels!&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/dribbeln\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Dribbeln<\/a>, <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Passen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Es gibt ein ganz einfaches Rezept, um jeden Gegner zu schlagen: gib keine Fehlp&auml;sse! Keine Verteidigung kann Dir mit Gewalt den Ball abnehmen, sie kann Dich nur unter Druck setzten und hoffen, dass Du Fehler machst. Also bleibe ruhig und spiele sichere P&auml;sse. Aber welcher Trainer kennt nicht die gelangweilten Gesichter bei Pass&uuml;bungen. Alle Spieler denken, sie k&ouml;nnten Passen. Nichts einfacher als das! Und dann gehen sie ins Spiel und geben einen Fehlpass nach dem anderen! Dabei ist Passen so einfach, wenn man ein paar Grunds&auml;tze beherzigt:1. Gib keine Hoffnungsp&auml;sse, sondern nur solche, von denen Du absolut sicher bist, dass sie auch ankommen. Jeder Fehlpass kann Dich vier (oder mehr) Punkte kosten: zwei (drei), die Dein Team nicht macht und zwei (drei), die die andere Mannschaft dann erzielen kann! Bei jedem noch so schlechten Wurf gibt es noch eine Reboundchance, aber Fehlp&auml;sse enden meist mit Schnellangriffen des Gegners. Also gib sichere, feste, kurze P&auml;sse und passe nur, wenn Dein Mitspieler Dir mit Handzeichen und Blickkontakt anzeigt, dass er den Ball auch wirklich haben will. Was n&uuml;tzt es Dir, wenn er Deinen Pass knapp verfehlt und Du denkst: &amp;quot;Den h&auml;tte er aber kriegen k&ouml;nnen...&amp;quot;? Mit &amp;quot;h&auml;tte&amp;quot; gewinnt man keine Spiele!2. Vergiss &amp;quot;Zauberp&auml;sse&amp;quot; hinter dem R&uuml;cken, durch die Beine usw. Je mehr schwierige, riskante P&auml;sse Du spielst, desto mehr Ballverluste wirst Du produzieren. Jeder &amp;quot;Superpass&amp;quot; ist ein potentieller Fehlpass. Es gibt nur einen &amp;quot;Magic&amp;quot; und der zauberte auch erst, wenn das Spiel schon entschieden war. Seine wahre St&auml;rke war der Blick f&uuml;r freie Mitspieler, die er dann 100%ig genau anspielte, nicht die Zirkusp&auml;sse, die er beim All-Star-Game gab. &Uuml;brigens: Magic hatte in seiner Mannschaft zwar die meisten Assists, aber auch die meisten Ballverluste!3. Wenn Dein Gegenspieler Dich eng verteidigt, t&auml;usche vor dem Abspiel, um einen sichere Passm&ouml;glichkeit zu schaffen. Die drei sichersten Passwege an Deinem Verteidiger vorbei sind a) direkt &uuml;ber seinen Kopf (wenn er keinen Arm oben hat) an seinem Ohr vorbei (wenn er einen Arm oben hat) oder c) als Bodenpass an seinem Fu&szlig; vorbei (wenn er einen oder beide Arme oben hat).4. Wenn Du den Ball h&auml;ltst, lass&amp;#039; Deine Arme immer gebeugt, damit Du blitzschnell, ohne Ausholbewegung passen kannst. Strecke auch bei einer Passt&auml;uschung die Arme nur ganz wenig.5. Bleibe immer im Gleichgewicht, Knie gebeugt, Oberk&ouml;rper aufrecht. Sehr viele Fehlp&auml;sse passieren, weil der Passgeber die Balance verloren hat.6. Ein h&auml;ufiger Fehler ist, den Ball hinter den Kopf zu nehmen, wie beim Fu&szlig;balleinwurf. Aus dieser Position kannst Du nicht mehr gut und schnell passen, und wenn der Verteidiger Dich jetzt ganz eng deckt, kommst Du aus dieser Position nur noch mit viel Gl&uuml;ck heraus.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/passen\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Passen<\/a> und Werfen enthalten. Vor allem der durch die Ausf&uuml;hrungs- und Kontrollbedingungen erzeugte Zeit-, Pr&auml;zisions- und Komplexit&auml;tsdruck wirkt koordinativ anspruchsvoll (S. 30-34).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">PRINZ\/PAGANETTI (Hessischer Basketball-Verband, Hrsg., 1988, 1) vertreten die Auffassung, da&szlig; &bdquo;ein gutes Kinder- und Jugendtraining nicht nur die sportartspezifische Ausbildung und Weiterbildung zum Ziel hat, sondern auch die Entwicklung ihrer konditionellen und koordinativen Eigenschaften ma&szlig;gebend ber&uuml;cksichtigen mu&szlig;&ldquo;. &bdquo;Die zu fr&uuml;h einsetzende enge Spezialisierung hat &hellip; eine mangelhafte <u>Ausbildung der konditionellen und koordinativen Eigenschaften<\/u> zur Folge&ldquo; (PRINZ\/PAGANETTI, 1988, 1).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Autoren sehen die &bdquo;<a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>&ldquo; als wichtiges Element des Trainings (S. 1) und vertreten die Auffassung, da&szlig; &bdquo;die mangelnde konditionelle und koordinative Ausbildung letztlich f&uuml;r die meisten Verletzungen im Basketball verantwortlich&ldquo; ist (S. 2). Leider sei es nicht gelungen, die Trainer (im HBV, Anm. d. Verf.) auf die Notwendigkeit dieser vielseitigen motorischen Entwicklung im Altersbereich der 10- bis 14-j&auml;hrigen Kinder hinzuweisen. Als Schlu&szlig;folgerung dieser Erkenntnis wurde ab 1988 eine &bdquo;<b>&Auml;nderung der Hessen-Meisterschaft der D-Jugend<\/b>&ldquo; vollzogen mit dem Ziel, im Training eine verbesserte konditionelle und athletische Ausbildung zu erreichen (S. 2). Die Plazierung bei den Hessenmeisterschaften der D-Jugend hing in der Folgezeit nicht allein von den Spielergebnissen ab. Diese z&auml;hlten ab 1990 zu 50%, das Sch&uuml;lersportabzeichen des DSB (8 &ndash; 12 Jahre) zu 25% und die Tests der koordinativen F&auml;higkeiten ebenfalls zu 25% (S. 3-7).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">&bdquo;Der Test f&uuml;r koordinative F&auml;higkeiten wird im Turnier (Vor- und Endrunde) mit allen Mannschaften nach dem 1. Spieltag in der Vorrunde und zwischen den Qualifikationsspielen in der Endrunde durchgef&uuml;hrt. Er wird von einer Kommission abgenommen. Die Ergebnisse werden nach einer Tabelle in Punkte verrechnet&ldquo; (S. 4).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Auf die hessischen &bdquo;<b>Sichtungsverfahren f&uuml;r E-Kader<\/b>&ldquo; (1998: Jahrg&auml;nge 1984-1987) sowie auf Test- und Orientierungswerte geht die Quelle ENGEL\/PRINZ 1997 n&auml;her ein.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Nach Ansicht der Autoren stellt das Basketballspiel u.a. hohe Anforderungen an die &bdquo;motorische <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>&ldquo; (S. 5). Um der k&ouml;rperlichen Belastung im Basketball gewachsen zu sein, ist eine gute <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a> eine unabdingbare Voraussetzung. Dazu geh&ouml;ren auch &bdquo;koordinative F&auml;higkeiten, um die komplexe Technik zu erwerben&ldquo; (S. 6).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die erste Etappe der Nachwuchsf&ouml;rderung und Kaderbildung bildet die Sporterfassung und das allgemeine Grundlagentraining. Hier ist weitgehend sportart&uuml;bergreifend eine &bdquo;breite Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften wie auch der koordinativen Erfahrungen&ldquo; anzustreben (S. 8).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In der Etappe des speziellen Aufbautrainings (E-\/D-Kader) wird &bdquo;neben der Weiterentwicklung der allgemeinen konditionellen und koordinativen F&auml;higkeiten nunmehr auch zunehmend die technomotorische Entwicklung in der Spezialsportart in den Mittelpunkt des Trainings ger&uuml;ckt&ldquo; (S. 8). Bei den Orientierungswerten f&uuml;r Sichtungsinhalte sind neben dem K&ouml;rpertyp (50%) und den psychischen F&auml;higkeiten (20%) die motorischen F&auml;higkeiten (30%) zu ber&uuml;cksichtigen. Innerhalb dieses Sichtungsfaktors &bdquo;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Kondition&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&Uuml;berzeuge deine Spieler davon, dass Kondition oft der entscheidende Faktor bei zwei &auml;hnlich starken und gut vorbereiteten Teams ist. Jedoch m&uuml;ssen sie, wenn sie ihre bessere Kondition auszunutzen wollen, schon fr&uuml;h im Spiel Druck auf den Gegner aus&uuml;ben, damit sie sich am Ende bezahlt macht. Grundlagen, Geduld und Selbstvertrauen verlassen dich in dem Ma&szlig;, wie die Erm&uuml;dung zunimmt, so sorge daf&uuml;r, dass deine Gegner m&uuml;de werden, bevor Du es wirst. Geistig, moralisch und physisch: Der mentale und moralische Zustand eines Spielers ist von &auml;u&szlig;erster Wichtigkeit, weil er die physische Kondition bestimmt, wenn die Spieler flei&szlig;ig und begeistert sind. Ein Spieler, der nicht geistig und moralisch verl&auml;&szlig;lich ist, wird nie in k&ouml;rperlicher Topform sein, weil er zerst&ouml;rt statt aufbaut und nie sein Optimum erreicht. Das vom Coach gesetzte geistige und moralische Beispiel kann einen starken Einflu&szlig; auf den Typ von Spieler haben, den er formt, und von noch gr&ouml;&szlig;erer Wichtigkeit f&uuml;r den Charakter der jungen Leute, die sp&auml;ter seine Obhut verlassen und damit beginnen, andere zu f&uuml;hren.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/kondition\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Kondition<\/a>&ldquo; (S. 11) machen die koordinativen F&auml;higkeiten immerhin 50% aus (Sprungkraft 30%, <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Schnelligkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Schnelligkeit ist eine der wichtigsten motorischen Grundeigenschaften eines Basketballspielers. Leider ist sie auch die am schlechtesten trainierbare Komponente, da sie in hohem Ma&szlig; von genetischen Voraussetzungen abh&auml;ngig ist.&amp;lt;b&amp;gt;Grunds&auml;tzliches zum Schnelligkeitstraining:&amp;lt;\/b&amp;gt; - Bewegungstechnik und -koordination haben eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r Schnelligkeitsleistungen - Maximal- und Schnellkraft wirken sich positiv auf Schnelligkeit aus - eine Erh&ouml;hung der Maximalkraft in Verbindung mit koordinativ-technischen &Uuml;bungen stei&not;gert hochgradig die Schnelligkeitsleistung, Krafttraining mit &uuml;berproportio&not;naler Zunahme an K&ouml;rpermasse ist jedoch nicht geeignet. F&uuml;r Basketballer ist daher das sogenannte intramuskul&auml;re Koordinations&not;training (die Kraftzunahme resultiert hierbei &uuml;berwiegend aus einer Kraftzunahme der einzelnen Muskelfaser, ohne gro&szlig;es Dickenwachstum, und aus dem verbesserten Zusammenspiel der Muskelfasern) mit Belastungen von mindestens 70% der Maximalkraft bei 6 Wiederholungen (5% mehr Gewicht = 1 Wh. weniger) in 4-6 Serien zweckm&auml;&szlig;ig (siehe unten). - Muskul&auml;re Dysbalancen (Beuger-Strecker-Ungleichgewicht, z.B. zwischen zwischen vorderer und hinterer Oberschenkelmuskulatur), h&auml;ufig verursacht durch falsches, einseitiges Training, bewirken einen erheblichen Verlust an Schnelligkeit und erh&ouml;hen das Verletzungsrisiko - Muskul&auml;re Dehnf&auml;higkeit optimiert die Muskelausbildung und somit die Schnelligkeitsleistung - Spezifische (lokale) Ausdauer hat positive Wirkungen auf die Schnelligkeitsleistung - im Schnelligkeitstraining geht Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t, d.h.: h&ouml;chstm&ouml;gliche Schnelligkeit wird durch einen komplizierten Steuerungs- und Regelungsproze&szlig; erzielt - man verbessert seine Schnelligkeit nur bei maximal schneller Bewegungsausf&uuml;hrung. - Schnelligkeits&uuml;bungen mit submaximaler Geschwindigkeit f&ouml;rdern Bewegungsmuster im Gehirn mit ebenfalls submaximaler Geschwindigkeitsauspr&auml;gung, nicht mit maximaler, d.h.: zu viele L&auml;ufe im submaximalen Bereich machen den Sprinter langsamer! Daraus folgert f&uuml;r die Trainingspraxis: 1. Schnelligkeits&uuml;bungen nur im ausgeruhten Zustand, also zu Beginn des Trainings (nach intensivem Aufw&auml;rmen!) durchf&uuml;hren 2. schon bei geringen Geschwindigkeits- oder Pr&auml;zisionsverlusten die &Uuml;bungen sofort einstellen 3. ausreichend lange Serienpausen (2-4 Min.) einhalten, je m&uuml;der die Spieler werden, desto l&auml;nger die Pausen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/schnelligkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Schnelligkeit<\/a> 20%).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Zu den Sichtungsma&szlig;nahmen geh&ouml;ren auch motorische Tests: 20m-Sprint, Weitsprung aus dem Stand, Pendellauf auf dem Volleyballspielfeld, <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Druck&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Druck macht m&uuml;de, geistig und k&ouml;rperlich. Unter Druck macht man Fehler. Wirksamer Druck muss kontinuierlich aufgebaut werden, wie beim Aufblasen eines Luftballons. Jede Pause, die Du Dir g&ouml;nnst, ist wie ein Ventil f&uuml;r den Gegner, eine Erholungsphase, in der er sich sammeln und neu konzentrieren kann. St&auml;ndiger Druck f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig zu Fehlern. Je mehr Handlungen ein Spieler unter Druck ausf&uuml;hren muss, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Wahrscheinlichkeit, dass ihm ein Fehler unterl&auml;uft. Er muss h&auml;ufiger und schneller Entscheidungen treffen, in Situationen, in die er unerwartet ger&auml;t, auf die er nicht vorbereitet ist. Auch wenn Du manchmal denkst, Deine Anstrengungen seien v&ouml;llig umsonst, konstanter Druck wird sich am Ende auszahlen. Der st&auml;ndige Stre&szlig; erm&uuml;det Deinen Gegner, vielleicht macht er den entscheidenden Fehler in der letzten Spielminute. Wie kannst Du Druck aus&uuml;ben? Ganz einfach: lass ihn zu keiner Zeit irgend etwas in Ruhe tun. Steh&amp;#039; ihm auf den F&uuml;&szlig;en, was immer er auch tut. Zwinge ihn, f&uuml;r jede Aktion hart zu arbeiten. Nicht ab und zu - immer! Druck aus&uuml;ben hei&szlig;t nicht, ab und zu in einen Passweg zu springen, um einen Ball abzufangen - Du musst IMMER im Passweg sein, Dein Gegenspieler muss um jeden Ball froh sein, den er bekommt - das ist Druck.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/druck\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Druck<\/a>-Pa&szlig; mit dem Basketball, Dreisprung aus dem Stand, 2-Minuten-Wurf-Test und 10 Freiw&uuml;rfe (S. 12).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Als Hilfe f&uuml;r die Sichtung der E-Kader sollen Test- und Orientierungswerte der D-Kader (12-15 Jahre) herangezogen werden. Hierbei bilden das Seilspringen (beidbeinig, 2 Versuche, Seil freigestellt, S. 16) und der komplexe 2-Minuten-Wurf-Test (S. 20) Test&uuml;bungen, in denen koordinativ-konditionelle Belastungsfaktoren dominieren.<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Das umfassendste Werk im deutschen Sprachraum f&uuml;r die Nachwuchsf&ouml;rderung jugendlicher Basketballspielerinnen und &ndash;spieler ist als Gemeinschaftsproduktion des Deutschen Basketball Bundes (DBB), des <i><b>WESTDEUTSCHEN BASKETBALL-VERBANDES (WBV)<\/b><\/i> und des Basketball-Verbandes Baden-W&uuml;rttemberg (BBW) erschienen. Die &bdquo;<b>Rahmentrainingskonzeption f&uuml;r Kinder und Jugendliche im Leistungssport<\/b>&ldquo; wurde f&uuml;r <b>Basketball <\/b>als Band 9 einer Reihe von 20 Ver&ouml;ffentlichungen einzelner Sportfachverb&auml;nde im Zuge des nordrhein-westf&auml;lischen Landesprogramms &bdquo;Talentsuche und Talentf&ouml;rderung in Zusammenarbeit von Schule und Verein\/Verband&ldquo; 1995 herausgegeben. Autoren waren die beiden damaligen DBB-Jugend-Bundestrainer Steven CLAUSS und Stephan WEHNER , BBW-Landestrainer Reiner BRAUN und der DBB-Minireferent Hans NICKLAUS.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die &bdquo;in sich geschlossene Nachwuchsf&ouml;rderungskonzeption&ldquo; erhebt den Anspruch, &bdquo;s&auml;mtliche Einflu&szlig;gr&ouml;&szlig;en des Nachwuchsleistungssports Basketball&ldquo; zu beschreiben (vgl. LandesSportBund &amp; Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Hrsg., BRAUN\/CLAUSS\/ NICKLAUS\/WEHNER: Rahmentrainingskonzeption f&uuml;r Kinder und Jugendliche im Leistungssport, Band 9: Basketball. Duisburg\/D&uuml;sseldorf, 1995, 19).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bereits zu Anfang wird betont, da&szlig; als Eckwerte f&uuml;r die Trainingsplanung und die Trainingsinhalte &bdquo;der langfristige Leistungsaufbau und die vielseitige sportartgerichtete Grundausbildung&ldquo; der Talente gelten sollen (S. 21). &bdquo;Konkrete Vorgaben und sportwissenschaftlich begr&uuml;ndete Empfehlungen f&uuml;r Training und Wettkampf m&uuml;ssen zur Vermeidung einer zu fr&uuml;hen Spezialisierung beitragen, hingegen kann mit der Entwicklung allgemeiner koordinativer F&auml;higkeiten durch eine vielseitige Grundausbildung nicht fr&uuml;h genug begonnen werden&ldquo;. Im Mittelpunkt stehen daher die Bem&uuml;hungen &bdquo;um ein breitgef&auml;chertes Angebot an sportmotorischen Erfahrungen und ein vielseitiges, auf die Zielsportart ausgerichtetes Training unter Einbeziehung sogenannter Erg&auml;nzungssportarten&ldquo; (S. 22). In diesem Zusammenhang wird auch f&uuml;r eine &Auml;nderung des bestehenden Wettkampfsystems der unteren Basketball-Altersklassen &ndash; hin zu vielseitigen, kind- und jugendgem&auml;&szlig;en Anforderungen &ndash; pl&auml;diert, bei denen begleitende Sportarten und\/oder koordinative\/konditionelle Zusatzwettbewerbe als Erg&auml;nzung dienen (S. 22\/23).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bezogen auf das allgemeine Anforderungsprofil und die leistungsbestimmenden Merkmale von Basketballspielern erscheint der Faktor &bdquo;<a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>&ldquo; unter den motorischen Grundeigenschaften (&bdquo;konditionelle Voraussetzungen&ldquo;) und wird im Sinne von DELTOW\/HERCHER\/KONZAG (1981, 125) neben der &bdquo;<a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Schnelligkeit&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Schnelligkeit ist eine der wichtigsten motorischen Grundeigenschaften eines Basketballspielers. Leider ist sie auch die am schlechtesten trainierbare Komponente, da sie in hohem Ma&szlig; von genetischen Voraussetzungen abh&auml;ngig ist.&amp;lt;b&amp;gt;Grunds&auml;tzliches zum Schnelligkeitstraining:&amp;lt;\/b&amp;gt; - Bewegungstechnik und -koordination haben eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r Schnelligkeitsleistungen - Maximal- und Schnellkraft wirken sich positiv auf Schnelligkeit aus - eine Erh&ouml;hung der Maximalkraft in Verbindung mit koordinativ-technischen &Uuml;bungen stei&not;gert hochgradig die Schnelligkeitsleistung, Krafttraining mit &uuml;berproportio&not;naler Zunahme an K&ouml;rpermasse ist jedoch nicht geeignet. F&uuml;r Basketballer ist daher das sogenannte intramuskul&auml;re Koordinations&not;training (die Kraftzunahme resultiert hierbei &uuml;berwiegend aus einer Kraftzunahme der einzelnen Muskelfaser, ohne gro&szlig;es Dickenwachstum, und aus dem verbesserten Zusammenspiel der Muskelfasern) mit Belastungen von mindestens 70% der Maximalkraft bei 6 Wiederholungen (5% mehr Gewicht = 1 Wh. weniger) in 4-6 Serien zweckm&auml;&szlig;ig (siehe unten). - Muskul&auml;re Dysbalancen (Beuger-Strecker-Ungleichgewicht, z.B. zwischen zwischen vorderer und hinterer Oberschenkelmuskulatur), h&auml;ufig verursacht durch falsches, einseitiges Training, bewirken einen erheblichen Verlust an Schnelligkeit und erh&ouml;hen das Verletzungsrisiko - Muskul&auml;re Dehnf&auml;higkeit optimiert die Muskelausbildung und somit die Schnelligkeitsleistung - Spezifische (lokale) Ausdauer hat positive Wirkungen auf die Schnelligkeitsleistung - im Schnelligkeitstraining geht Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t, d.h.: h&ouml;chstm&ouml;gliche Schnelligkeit wird durch einen komplizierten Steuerungs- und Regelungsproze&szlig; erzielt - man verbessert seine Schnelligkeit nur bei maximal schneller Bewegungsausf&uuml;hrung. - Schnelligkeits&uuml;bungen mit submaximaler Geschwindigkeit f&ouml;rdern Bewegungsmuster im Gehirn mit ebenfalls submaximaler Geschwindigkeitsauspr&auml;gung, nicht mit maximaler, d.h.: zu viele L&auml;ufe im submaximalen Bereich machen den Sprinter langsamer! Daraus folgert f&uuml;r die Trainingspraxis: 1. Schnelligkeits&uuml;bungen nur im ausgeruhten Zustand, also zu Beginn des Trainings (nach intensivem Aufw&auml;rmen!) durchf&uuml;hren 2. schon bei geringen Geschwindigkeits- oder Pr&auml;zisionsverlusten die &Uuml;bungen sofort einstellen 3. ausreichend lange Serienpausen (2-4 Min.) einhalten, je m&uuml;der die Spieler werden, desto l&auml;nger die Pausen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/schnelligkeit\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Schnelligkeit<\/a>&ldquo; als Unterbegriff der &bdquo;koordinativen F&auml;higkeiten&ldquo; verstanden (S. 25\/26). Die (f&uuml;hrenden) koordinativen Elemente Wahrnehmungsf&auml;higkeit, Antizipationsf&auml;higkeit und Entscheidungsf&auml;higkeit als besondere Qualit&auml;ten der &bdquo;Spielf&auml;higkeit&ldquo; werden den &bdquo;taktisch-kognitiven F&auml;higkeiten und Fertigkeiten&ldquo; zugerechnet (S. 27).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Bei den positionsgebundenen Anforderungsprofilen und den leistungsbestimmenden Merkmalen von internationalen Spitzen-SpielerInnen wird bemerkt, da&szlig; diese &bdquo;sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung durch m&ouml;glichst vielf&auml;ltige und variabel verf&uuml;gbare Handlungsmuster in der Lage sein&ldquo; sollen, &bdquo;situationsspezifisch die eigenen St&auml;rken und die Schw&auml;chen des Gegners zu erkennen und auszunutzen&ldquo; (S. 30). Dabei ist f&uuml;r Aufbau- und kleine Fl&uuml;gelspieler z.B. eine &uuml;berdurchschnittliche Ballhandling- und Pa&szlig;f&auml;higkeit vonn&ouml;ten. Der Aufbauspieler zeichnet sich dar&uuml;ber hinaus durch hervorragende Spiel&uuml;bersicht, Spielverst&auml;ndnis und Spielgestaltungsf&auml;higkeit aus, mu&szlig; f&uuml;r sich und seine Mitspieler Wurfm&ouml;glichkeiten kreieren und Variabilit&auml;t beim Penetrieren beweisen (S. 30\/31). Der gro&szlig;e Fl&uuml;gelspieler sollte &ndash; bedingt durch seine Rolle als &bdquo;Br&uuml;cke zwischen Innen- und Au&szlig;enspiel einer Mannschaft&ldquo; &ndash; von seiner Spielf&auml;higkeit her sehr variabel sein und seine Vorteile erkennen und ausnutzen k&ouml;nnen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r den kleinen Center als Spieler aus der Mittel- oder Nahdistanz (S. 34). Der Center beherrscht die variable Anwendung von Powerw&uuml;rfen (S. 36). Aus der Zielgr&ouml;&szlig;e &bdquo;Variabilit&auml;t&ldquo; des Spitzenspielers folgert f&uuml;r die Jugendspieler, sie intensiv in ihrer Kreativit&auml;t zu f&ouml;rdern (S. 52). Bei Sichtungsma&szlig;nahmen f&uuml;r den DBB-C-Kader etwa werden die Spieler aufgrund eines positionsspezifischen Spielerprofils ausgew&auml;hlt (S. 75).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">F&uuml;r die Bestimmung des Anforderungsprofils anhand von Athletiktestergebnissen sind mit &bdquo;Pro Sprint&ldquo;, &bdquo;Jump &amp; Reach&ldquo; und &bdquo;Seilspringen&ldquo; auch Testformen mit h&ouml;herem koordinativen Anspruch vertreten (S. 37\/38), die z.B. auch im Basketball Athletik-Sechskampf bei Bundessichtungsma&szlig;nahmen Verwendung finden (S. 70).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Ausf&uuml;hrlich werden innerhalb der Konzeption die &bdquo;Leitideen zu Training und Wettkampf&ldquo; (S. 39-58) vorgestellt. Bei den Zielen des Trainings hei&szlig;t es, &bdquo;eine ganzheitliche Basketballausbildung der Kinder und Jugendlichen, die sich insbesondere an der Entwicklung der Spielf&auml;higkeit orientiert&ldquo; anzustreben (S. 40). Gro&szlig;er Raum wird dem &bdquo;Prinzip der Vielseitigkeit&ldquo; (S. 41\/42) gewidmet, um den vielf&auml;ltigen Anforderungen einer Spielsportart durch sorgf&auml;ltige und zielgerichtete Grundausbildung gerecht zu werden. Gerade in den F&ouml;rderstufen 1 (Micros, bis 9 Jahre, Grundausbildung, Anm. d. Verf.) und 2 (Minis, bis 11 Jahre, Grundlagentraining, Anm. d. Verf.) besitzt dieses Prinzip gr&ouml;&szlig;te Bedeutung. Das &bdquo;Erlernen verschiedenster Bewegungsmuster aus m&ouml;glichst vielen Sportarten f&ouml;rdert in hohem Ma&szlig;e die Ausbildung der koordinativen F&auml;higkeiten, welche wiederum einen besonders hohen Stellenwert im Sportspiel einnehmen&ldquo; (S. 41). Durch die Vielseitigkeit wird auch einem Motivationsverlust bis hin zum &bdquo;drop-out&ldquo; und der Einseitigkeit entgegengewirkt, die bei einer zu fr&uuml;hen Spezialisierung drohen. Wie die Inhalte m&uuml;ssen auch die Methoden in der Ausbildung und im Training alters- und kindgem&auml;&szlig; sein. &bdquo;Trainingsziele im Bereich der &hellip; athletisch-koordinativen Grundlagen sollten m&ouml;glichst durch viele spielerische &Uuml;bungs- und Wettkampfformen angeboten werden&ldquo;, wobei die induktive, d.h. erarbeitende Methode Bevorzugung findet (S. 41). Auch wird die Vielseitigkeit bei den Trainingsmitteln, z.B. Beweglichkeits- und Koordinationstraining durch Jazz-Gymnastik, und im Wettkampf propagiert (S. 41).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Neben dem Basketballspiel sollten demnach auch Wettkampfanteile im Bereich der konditionellen und koordinativen Anforderungen vorhanden sein. Dieser Forderung nach einem leistungssportbezogenen Wettkampfprogramm f&uuml;r Kinder und Jugendliche unter den Aspekten der sportartgerichteten Vielseitigkeit kommt u.a. die j&auml;hrliche BBW-D-Jugendmeisterschaft nach (S. 139-140 und S. 179-188 im Anhang, Anlage V).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Hier wird ein Mehrkampf-Prinzip angewendet, das interdisziplin&auml;r durch Wettk&auml;mpfe in anderen Sportarten (Schwimmstaffel, Leichtathletik-Vierkampf mit 50m-Pendelstaffel, Weitsprung, 200g-Ballwurf und 2000m-Lauf) und intradisziplin&auml;r durch ein Basketball-Turnier (4 Mannschaften, jeder gegen jeden) sowie einen Koordinationstest mit dem Ball (Ballhandling-Umsetzungen zwischen den Beinen\/Minute, Korbleger-Test 5x rechts\/5x links und einem 2m-Korbwurftest = Aufgaben 2, 3 und 9 des sog. &bdquo;Siebenhaar-Tests&ldquo;) belegt ist. Die Ergebnisse des Basketball-Turniers werden f&uuml;r die Endwertung vierfach, der Leichtathletik-Wettkampf zweifach und die Schwimmstaffel sowie der Basketball-Test jeweils einfach gez&auml;hlt (S. 180-182).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die zentrale Talentsichtung im DBB erfolgt vor allem bei den Bundesjugendtreffen (BJT), den Bundesjugendlagern (BJL) und den Bundesnachsichtungstreffen (BNT). Als Sichtungskriterien werden Spielbeobachtungen beim Turnier der Landesverbandsauswahlmannschaften unter Ber&uuml;cksichtigung der Ergebnisse des Basketball Athletik-Sechskampfs angewendet (S. 70).<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Besonders wichtig f&uuml;r die Beobachtung von Talenten scheinen die Faktoren Lernentwicklung, kognitive Leistungsf&auml;higkeit und Lerngeschwindigkeit. Eine gute Perspektive ist bei hoher und schneller Umsetz- und Lernf&auml;higkeit gegeben (S. 75). Athletische Werte, u.a. die koordinativen F&auml;higkeiten, erg&auml;nzen die Gesamtbeurteilung (S. 76, 81). &bdquo;Entscheidenden Einflu&szlig; bei der Auswahl und Beurteilung von Spielern haben die basketballspezifischen F&auml;higkeiten und Fertigkeiten&ldquo;, hier vor allem die Spielf&auml;higkeit (S. 76).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Ziele und Inhalte f&uuml;r den langfristigen Trainingsaufbau von Basketball-Talenten lassen sich der &bdquo;&Uuml;bersicht zur Strukturierung&ldquo; (S. 84\/85) und vor allem den &bdquo;Differenzierten Rahmentrainingspl&auml;nen f&uuml;r die F&ouml;rderstufen&ldquo; (S. 86-109) entnehmen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In F&ouml;rderstufe 1 und 2 (FS 1 und 2, Minis, 7-11 Jahre) wird die Entwicklung und intensive Verbesserung der koordinativen F&auml;higkeiten angestrebt (S. 84\/85). Ein weites Spektrum abwechslungsreicher Bewegungsschulung, die spielerische Vermittlung von technischen und gruppentaktischen Grundlagen sowie ein breitgef&auml;chertes &Uuml;bungsangebot zur F&ouml;rderung der motorischen Grundeigenschaften sind hier neben einem dazu passenden Wettkampfprogramm besonders angezeigt (S. 86). Unter den konditionellen Zielen erscheint auf S. 89 auch der Begriff der &bdquo;Gewandtheit&ldquo;: Erlernen und Ausf&uuml;hren von Bewegungsabl&auml;ufen in der Grobform und deren situative Anwendung in &Uuml;bungs-, Spiel- und Wettkampfformen, Entwicklung der &bdquo;Antizipationsf&auml;higkeit&ldquo;, Schulung des &bdquo;rhythmischen Gef&uuml;hls&ldquo; und allgemein &bdquo;Koordinations&uuml;bungen&ldquo; z&auml;hlen hier hinzu.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In FS 3 (D-Jugend, 11-13 Jahre) soll die koordinative Ausbildung altersspezifisch fortgef&uuml;hrt werden (S. 84\/85). Auch hier steht das Angebot eines breitgef&auml;cherten und vielf&auml;ltigen Bewegungsspektrums im Vordergrund. In verst&auml;rktem Ma&szlig;e wird ein Techniktraining durchgef&uuml;hrt. In der Gruppentaktik dominiert die individualtaktische Komponente (S. 90). Die Schulung der motorischen Grundeigenschaften erfolgt vorwiegend unter aerober Belastung, wobei sich die &Uuml;bergangsperiode (Ende M&auml;rz bis Ende Mai) eines Trainingsjahres besonders zum Betreiben von Ausgleichssportarten wie z.B. Leichtathletik, Badminton, Volleyball, Tennis, Tischtennis, Hockey oder Fu&szlig;ball eignet (S. 45, 83, 91).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Auch auf dieser Stufe soll die &bdquo;Gewandtheit&ldquo; geschult werden: durch die &bdquo;Anwendung individualtechnischer und &ndash;taktischer F&auml;higkeiten und Fertigkeiten in Gruppen- und Mannschaftstaktik&ldquo; (S. 92).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Das &Uuml;bungsangebot in der D-Jugend wird gegen&uuml;ber dem Mini-Bereich besonders im technisch-taktischen Bereich erweitert (S. 91). Diese Vorgehensweise kommt den altersspezifischen Bedingungen &ndash; d.h. den Wechselbeziehungen zwischen physiologischen, motorischen, psychischen und sozialen Bedingungen &ndash; im Mini- und D-Jugendbereich entgegen. In der vorpuberalen Phase (9-11 Jahre) liegt die Verbesserung der koordinativen F&auml;higkeiten. Die Kinder zeichnen sich hier durch eine hohe motorische Lern-, Steuerungs- und Kombinationsf&auml;higkeit aus (S. 95). Unter &bdquo;Gewandtheit&ldquo; steht hier: &bdquo; Anzahl von Bewegungsverbindungen gering, Pr&auml;zision bei Pa&szlig; und Wurf kaum vorhanden, Dribbling in der Bewegung vielfach nicht durchf&uuml;hrbar, Erlernen von Einzelbewegungen = Voraussetzung zur Ausf&uuml;hrung komplexer &Uuml;bungsformen, Entwicklung von rhythmischem Gef&uuml;hl und Antizipationsf&auml;higkeit notwendig&ldquo; (S. 95).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Eine n&uuml;tzliche Aufgabensammlung aus &Uuml;bungs-, Spiel- und Wettkampfformen f&uuml;r Minis und D-Jugend findet sich auf den Seiten 159-164, darunter zahlreiche Koordinations&uuml;bungen (S. 163).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">&bdquo;W&auml;hrend in D1 (bei den 11-13j&auml;hrigen, Anm. d. Verf.) die Anteile von Koordinationstraining und basketballspezifischen Techniken noch ann&auml;hernd gleich sind, m&uuml;ssen im D2 Bereich (13\/14-j&auml;hrige, Anm. d. Verf.) die sportartspezifischen Inhalte mit 70% eindeutig &uuml;berwiegen&ldquo; (S. 97).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">In FS 4 (C-Jugend, 13-15 Jahre) wird eine Stabilisierung und ein Ausbau des Bewegungsrepertoires angestrebt (S. 84\/85). Basketballspezifische Kriterien stehen im Vordergrund, wobei jedes Techniktraining zugleich auch Koordinationsschulung ist (S. 97) und umgekehrt Koordinationstraining auch weiterhin das Techniklernen vorbereitet (S. 98). Die &bdquo;<a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>&ldquo; erscheint bei den &bdquo;basketballspezifischen Bewegungsfertigkeiten&ldquo; unter den &bdquo;Fu&szlig;techniken&ldquo; der &bdquo;allgemeinen Laufschule&ldquo; (S. 101).<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Am Ende der C-Jugend wird eine erste rollenspezifische Differenzierung vorgenommen, wobei positionsbezogene Aufgaben einen wichtigen Teil der koordinativen Ausbildung darstellen (S. 98). Detaillierte Zielsetzungen f&uuml;r den Bereich der &bdquo;Spielf&auml;higkeit&ldquo; findet man auf Seite 102, darunter &bdquo;positions- und situationsangepa&szlig;tes Anwenden der erlernten Techniken&ldquo; (S. 102).<\/font> <\/p><\/font><br>\n<blockquote><br>\n<p align=\"justify\">&nbsp;<\/p><br>\n<p align=\"justify\"><b><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Zusammenfassung &ndash; Bewertung &ndash; Schlu&szlig;folgerungen<\/font><\/b><\/p><\/blockquote><font size=\"3\"><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Basketball ist seit Jahren bereits ein <b>Trendspiel<\/b> f&uuml;r Kinder und Jugendliche. Unter den beliebtesten TV-Sportarten rangierte Basketball Ende Mai 1997 hinter Fu&szlig;ball (62%) mit immerhin 50% an zweiter Stelle vor Tennis, Boxen und Motorsport. Gefragt nach den beliebtesten aktiv zu betreibenden Sportarten w&auml;hlten die 12- bis 19j&auml;hrigen Jugendlichen im M&auml;rz 1997 das Basketballspiel mit &uuml;berragenden 70% gar an die Spitze vor Fu&szlig;ball (60%), Inline-Skating (59%) und Streetball mit 56% &ndash; wenn man so will, der spa&szlig;ige Teil des (richtigen) Basketballspiels.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Was macht diese Faszination aus ? Ist es die Fernsehwerbung, die cooles Auftreten, das richtige Outfit, die aufputschende Techno-Music und eine grenzenlose Freiheit der Bewegung suggeriert ? Sind es die Fernseh&uuml;bertragungen von NBA-Spielen zwischen November und Juni eines Jahres mit den Idolen Jordan, Hill, O&rsquo;Neal und anderen ? Oder sind es die Auftritte der US-Dream-Teams bei den Olympischen Spielen 1992 und 1996 gewesen ? Vielleicht spielen ja auch die erfolgreichen Vorstellungen von ALBA Berlin und &ndash; fr&uuml;her &ndash; Bayer 04 Leverkusen auf europ&auml;ischem Parkett eine kleine Rolle.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Der Arbeit bundesdeutscher Basketball-Vereine vor Ort kommt hierbei wohl weniger Bedeutung zu, obwohl diese gerade im unteren Jugendbereich &ndash; vor allem beim m&auml;nnlichen Nachwuchs &ndash; sehenswerte Zuwachsraten aufzuweisen haben. Auch die Basketball-Verb&auml;nde, um deren Konzeptionen es in dieser Untersuchung geht, &uuml;ben gewi&szlig; keine positive Wirkung aus, denkt man an die kl&auml;glichen Ergebnisse deutscher Basketball-Nachwuchs-Nationalmannschaften auf der europ&auml;ischen B&uuml;hne in den letzten Jahren.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Trotz gro&szlig;er Faszination des Basketballspiels und begeisterungsf&auml;higer Jugend registrieren wir also eher eine Leistungsstagnation bzw. einen <b>Leistungsr&uuml;ckgang in der Spitze<\/b>. Warum ?<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">M&ouml;glicherweise sch&auml;tzen wir die Situation im Nachwuchsbereich falsch ein. Sicher ist, da&szlig; die Interessenlage unserer Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, die demographische Entwicklung im Kinder- und Jugendbereich gegen eine zuk&uuml;nftig breite Basis f&uuml;r ein Nachwuchstrainingssystem sprechen. Verbreitung von Bewegungsarmut, einseitige k&ouml;rperliche Bet&auml;tigungen, &Uuml;bergewicht und Bewegungsst&ouml;rungen, die folglich abnehmende motorische Leistungsf&auml;higkeit, zum Teil massiv unterst&uuml;tzt durch einen Schulsport-Unterricht, der diese Defizite auszugleichen nicht bem&uuml;ht ist, ver&auml;ndern die Voraussetzungen auch f&uuml;r den Nachwuchsleistungssport Basketball erheblich (vgl. ZIEGLER, 1998, 12).<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Welche Ma&szlig;nahmen ergreifen die Basketball-Verb&auml;nde und &ndash;Vereine, um diesen ge&auml;nderten Voraussetzungen zu begegnen ?<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Das Niveau &bdquo;perspektivisch bedeutsamer Leistungsvoraussetzungen&ldquo; entspricht &bdquo;nicht den Anforderungen eines k&uuml;nftigen Hochleistungstrainings&ldquo;, sagen MARTIN\/ZIEGLER in ihren &bdquo;Leipziger Thesen&ldquo; (1998, 151). Und sie f&uuml;hren als Ursachen u.a. an &bdquo;Unzureichende leistungswirksame Trainingsanforderungen im Proze&szlig; des langfristigen Leistungsaufbaus, vor allem bei der Entwicklung technisch-koordinativer, athletisch-konditioneller Leistungsvoraussetzungen; &hellip;&ldquo; (MARTIN\/ZIEGLER, 1998, 151). Diese Aussage trifft den Deutschen Basketball Bund als Spitzenfachverband und seine nachgeordneten Landesverb&auml;nde.<\/font> <\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die vorliegende Untersuchung fragte nach einem Teilbereich der motorischen Leistungsf&auml;higkeit im Basketball, der Ber&uuml;cksichtigung der Komponente <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Koordination&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Koordination ist die F&auml;higkeit, die Bewegungen verschiedener Muskel bzw. K&ouml;rperteile zielgerichtet und pr&auml;zise miteinander zu verbinden, z.B. beim Korbleger: Strecken des Sprungbeins (H&uuml;fte, Knie, Fu&szlig;gelenk) Beugen und Hochf&uuml;hren des Knies im Schwungbein, Zielen mit den Augen, Armstreckung, Handgelenks und Fingereinsatz, beidbeinige Landung. Diese Teilbewegungen m&uuml;ssen r&auml;umlich (wie weit, wie hoch?) zeitlich (wann und in welcher Reihenfolge?) und dynamisch (wie kr&auml;ftig?) miteinander koordiniert werden. Um erfolgreich Basketball zu spielen, ben&ouml;tigt man neben den sportartspezifischen Elementen (in diesem Beispiel = Wurftechnik) auch gut ausgepr&auml;gte allgemeine koordinative F&auml;higkeiten, d.h. je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto besser und schneller lernt er die speziellen Techniken. Es ist also sinnvoll, sich neben dem Basketball auch anderweitig sportlich zu bet&auml;tigen, sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb des Basketballtrainings. Seilspringen ist beispielsweise eine hervorragende &Uuml;bung, um die Koordination (und auch die Sprungkraft!) zu verbessern. Eine f&uuml;r Basketballer ganz entscheidende Komponente der Koordination, die im Training oft str&auml;flich vernachl&auml;ssigt und von vielen Spielern untersch&auml;tzt wird, ist die Gleichgewichtsf&auml;higkeit. Mangelndes Gleichgewicht ist Ursache Nr. 1 f&uuml;r Schrittfehler, Fehlp&auml;sse und Fehlw&uuml;rfe sowie f&uuml;r Fehler in der Verteidigung! Aus diesem Grund nehmen viele NBA-Profis &uuml;brigens Balletstunden! Ein Spieler mit gestreckten Knien ist nicht im Gleichgewicht! Nur wenn die Knie ca. 120 Grad gebeugt sind und sich der K&ouml;rperschwerpunkt (bei aufrechtem Oberk&ouml;rper ist das die H&uuml;ftmitte) genau &uuml;ber der Standfl&auml;che befindet, hat man perfekte Gleichgewichtskontrolle. Nur dann ist man jederzeit Herr seiner Bewegungen in Offense und Defense, mit und ohne Ball. Ein Spieler ohne Gleichgewicht hebt leichter sein Standbein, gibt eher einen Fehlpass und wirft eher vorbei. Schulterbreite Fu&szlig;stellung, gebeugte Knie und aufrechter Oberk&ouml;rper sind das Markenzeichen jedes guten Spielers.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/glossary\/koordination\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'>Koordination<\/a>, u.a. also nach den koordinativen Leistungsvoraussetzungen des Spiels, in verschiedenen deutschen Nachwuchs-Leistungssport-Konzeptionen &ndash; quasi nach dem <b>&bdquo;SOLL-Stand&ldquo; der koordinativen Ausbildung<\/b> im deutschen Nachwuchs-Leistungsbasketball.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Hierzu wurden insgesamt 15 Verbandsdokumente analysiert:<\/font> <\/p><br>\n<ul><br>\n<li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">sechs Erkl&auml;rungen bzw. Konzeptionen des Deutschen Sportbundes (DSB) zwischen 1983 und 1997, darunter das g&uuml;ltige Nachwuchs-Leistungssport-Konzept von 1997. Die Quellen des DSB wurden als &uuml;berfachliche Richtlinien mit Grundsatz- und Vorgabecharakter verstanden.<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">drei Konzeptionen des Spitzenfachverbandes Deutscher Basketball Bund (DBB) zwischen 1993 und 1995<\/font><\/p><br>\n<\/li><li><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">sechs Konzeptionen von national erfolgreichen Basketball-Landesverb&auml;nden zwischen 1988 und 1998, darunter eine Gemeinschaftsproduktion von DBB, Westdeutschem Basketball-Verband und Basketball-Verband Baden- W&uuml;rttemberg.<\/font><\/p><\/li><\/ul><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Aktualit&auml;t der analysierten Quellen wird dadurch belegt, da&szlig; es sich ohne Ausnahme um die zur Zeit g&uuml;ltigen Konzepte handelt.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Ganz allgemein bleibt vorab festzuhalten, da&szlig; die vorliegenden Konzepte Aussagen zu grundlegenden sportpolitischen, zu strukturell-organisatorischen wie inhaltlich-konzeptionellen Aspekten des Nachwuchstrainings machen. Verschiedentlich gewinnt man aber den Eindruck, da&szlig; &Uuml;berlegungen etwa zur F&ouml;rderstruktur, zu Kaderdifferenzierungen, zu Finanzierungsm&ouml;glichkeiten und Kooperationen den Kernpunkt bilden und die inhaltlich-konzeptionellen Aussagen &ndash; zu diesen geh&ouml;rt das Untersuchungsthema &ndash; eine eher marginale Bedeutung besitzen.<\/font><\/p><br>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Verdana\" color=\"#000080\">Die Untersuchung ging anfangs von <b>f&uuml;nf Leitfragen<\/b> (vgl. Seite 1) aus, die nachfolgend zusammenfassend und bewertend beantwortet werden sollen.<\/font><\/p>\n<\/font>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dokumentenanalyse verschiedener deutscher Leistungssport-Konzeptionen &uuml;ber die Nachwuchsf&ouml;rderung im Basketball Zum Download: Word-Dokument (129 kb) oder zip-Datei (33 kb) &nbsp; 1.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kondition-medizin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=804"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":868,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804\/revisions\/868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bbcoach.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}