Basketball Co@ches Corner

von Günter Steppich

Druckpass, Schulung

BASKETBALL D-TRAINER-AUSBILDUNG 2001-09-06

Thema: Schulung des Druckpasses

Referent: Florian Leutheuser, Forsthaus Breuerberg, 35423 Lich, Tel.: 06404/61977,

Fax:06404/61957

Datum: 09.06.2001

Inhalt

1.Lernziel

2.Sachdarstellung

3.Didaktische Überlegung

4.Methodische Überlegung

5.Verlaufsplan

6. Literatur

1.Lernziel

Trainingsziel ist die Schulung des Druckpasses. Die Trainingsteilnehmer sollten die Grundlagen des Druckpasses kennen sowie altersspezifische Schnelligkeit, Kraft (Schnellkraft) und Aufmerksamkeit besitzen.

2.Sachdarstellung/-Analyse

2.1 Definition/Terminologie

Druckpass: Schnelles Zuspielen des Balles durch Ausstrecken der Ober-/Unterarme und durch das Abklappen der Handgelenke nach außen.

2.2 Technikbeschreibung

Häufigst (ein- oder beidhändige) Form des Passens, der Ball wird in Brusthöhe aus dem Handgelenk nach leichter Gelenkspannung und einem schwungvollen Ausfallschritt nach vorne mit scharfem Druck zugespielt.

2.3 Anforderungen (konditionell/koordinativ/kognitiv)

Konditionell: Man sollte körperlich in guter Verfassung sein, da ein ermüdeter Spieler, der in schlechter Verfassung ist, mit großer Wahrscheinlichkeit ungenaue und schlechte Pässe spielt.

Außerdem nimmt die Schrittfehlergefahr bei einem untrainierten Spieler zu.

Koordinativ: Es sollte dem Spieler möglich sein, den Pass zu spielen ohne daß er einen Schrittfehler begeht.

Kognitiv: Der Spieler sollte genügend Übersicht besitzen, um eventuell freistehende Mitspieler wahrnehmen und anspielen zu können.

2.4 Anwendung und Bedeutung im Spiel

Der Druckpass dient dazu um den Ball schnell über das Spielfeld zu befördern oder den Ball zu einem Spieler zu passen, der in einer besseren Position zum Korb steht.

3. Didaktische Überlegung

Der Schwerpunkt der Trainingseinheit ist der beidhändige (direkte) Druckpass.

Die Trainingsteilnehmer beherrschen die Grundlagen des beidhändigen Druckpasses, das Alter der Teilnehmer liegt wahrscheinlich im D-/C-Jugend Bereich.

4. Methodische Überlegung

4.1 Organisation/Trainingsökonomie

– Situative Bedingungen:

Anzahl der Trainingsteilnehmer: Wahrscheinlich bei zehn oder mehr Jugendlichen.

Räumlichkeiten:

– Anzahl der Bälle: Minimum zehn kleine und große Bälle.

– Körbe: zwei Haupt- und vier Nebenkörbe.

– Linien (Spielfelder):Handball-, Basketball-, Volleyball- und Tennisfeld.

4.2 Vermittlungsansatz

– Darlegung und Begründung der Vermittlungskonzeption:

Auswahl und Umsetzung der Methode:

Ich wende hier die Methode des Erklärens und des gleichzeitige Vormachens an, weil es für Minis bis hin zu C- Jugendliche einfacher zu verstehen ist, wenn sie den Bewegungsablauf (Übung) sehen und ihn dabei verstehen können.

4.3 Methodische Auflistung der ausgewählten Übungs- und Spielformen

1. Übung

Zwei Spieler, mit einem Ball stehen ca. 4-6 m auseinander und passen sich den Ball per beidhändigem Druckpass zu. 2. Phase: Erst ein 360° Sternschritt um die eigene Achse und dann erst der Druckpass.

2. Übung

Doppelpass: Zwei Spieler passen sich über das Spielfeld im Abstand von 4-6 m den Ball zu. Auf dem Rückweg joggen die Spieler am Spielfeldrand zurück. Einer der beiden Spieler nimmt den Ball in Form von Dribblings mit zurück.

3. Übung

Dreierlauf: Dreiergruppen mit einem Ball stehen ca. 5 m an der Baseline auseinander. Jeder der drei Spieler läuft sein seinen eigenen Korridor. Der mittlere Spieler hat den Ball, dieser Spieler passt zum rechten Außenspieler, der den Ball sofort wieder zum Mittelspieler zurück passt. Der Mittelspieler der jetzt wieder den Ball hat passt zum linken Mitspieler. Der wieder den Ball sofort an den Mittelspieler abgibt, so das ein ständiger Kreislauf entsteht. Dies wird solange wiederholt bis sie an der anderen Baseline angekommen sind. Diese Übung wird solange wiederholt bis mindestens jeder Spieler einmal in der Mitte war.

5. Verlaufsplan

1. Warm – up ,Dehnen, KSÜ (wen nötig) 7 min.

2. Erklärung 2 min.

3. 1.Übung 5 min.

4. Erklärung 2 min.

5. 2.Übung 5 min.

6. Erklärung 2 min.

7. 3.Übung 7 min.

8. Cool- down (wenn nötig) 5 min.

6. Literaturverzeichnis

 

Das Basketball Handbuch

Basketball trainieren und spielen

DBB-CD Rom

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